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Du hast Post vom Amt.
Wir erklären, was drin steht.

Pflegekasse. Jobcenter. Finanzamt. Rentenversicherung. Foto hochladen — Erklärung kommt in einfacher Sprache per E-Mail.

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28 Sprachen
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"Dem Antrag kann nicht entsprochen werden."

Fast alle kennen diesen Satz. Fast niemand weiß, was jetzt zu tun ist.

ca. 1 von 4

Pflegegrad-Anträge wird abgelehnt – oft zu Unrecht

Quelle: pflege.de / BMG 2024
40–65 %

aller Widersprüche sind erfolgreich – je nach Bereich

Quelle: VdK / Sozialgerichte
über 90 %

legen keinen Widerspruch ein – weil sie den Bescheid nicht verstehen

Quelle: MD-Bund / BWPN
Behördendeutsch → Klartext

So klingt dein Bescheid. So erklären wir ihn.

Im Bescheid steht

"Dem Antrag kann nicht entsprochen werden."

Unser Klartext

Dein Antrag wurde abgelehnt.

Im Bescheid steht

"Gesamtpunktzahl beträgt 11,875 gewichtete Punkte."

Unser Klartext

Du hast 11,875 Punkte. Für PG 1 brauchst du 12,5. Es fehlen 0,625.

Im Bescheid steht

"Widerspruch gem. § 84 SGG innerhalb eines Monats."

Unser Klartext

Du hast 1 Monat Zeit. Frist beginnt 3 Tage nach dem Datum auf dem Brief.

Im Bescheid steht

"Ambulant vor stationär (§ 40 Abs. 1 SGB V)."

Unser Klartext

Die Kasse meint: Therapie beim Arzt reicht – du brauchst keine Klinik.

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Jeder Assistent kennt die Paragraphen, Fristen und typischen Fallen seines Bereichs — trainiert auf tausenden echten Bescheiden.

In 3 Schritten

So einfach geht es

1

Foto machen

Bescheid abfotografieren oder als PDF hochladen. Alle Seiten, gut lesbar.

2

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3

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Etwas stimmt nicht? Wir prüfen es.

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Häufige Fragen

Was du wissen willst

Ist das eine Rechtsberatung?
Nein. Wir übersetzen und erklären. Wir sind kein Anwalt und keine Kanzlei. Wir sagen dir was im Brief steht, welche Frist läuft, und was allgemein möglich ist.
Was kostet es genau?
Aktuell befinden wir uns in der Beta-Phase – die Nutzung ist komplett kostenlos. Nach Beta-Ende kostet jeder Bescheid einheitlich 2,99 EUR und der Betrugsprüfer 0,99 € – egal welche Behörde, egal welches Dokument.
Was bedeutet "anonymisiert" beim Tester-Programm?
Wir entfernen alle personenbezogenen Daten (Name, Adresse, Versicherungsnummer etc.) aus deinem Bescheid bevor wir ihn für Training und Verbesserungen nutzen. Du kannst jederzeit der Nutzung widersprechen.
In welchen Sprachen gibt es die Erklärung?
28 Sprachen: Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Russisch, Polnisch, Ukrainisch, Rumänisch und 20 weitere.
Was passiert mit meinen Daten?
Dein Bescheid wird verschlüsselt übertragen, auf EU-Servern verarbeitet und danach sofort gelöscht – wir speichern keine Bescheide. Keine Weitergabe an Dritte.
Wie schnell bekomme ich die Antwort?
In der Regel sofort – maximal innerhalb von wenigen Minuten per E-Mail.
Pflegegrad abgelehnt – was tun?
Du hast 1 Monat Zeit für den Widerspruch – gerechnet ab dem 4. Tag nach dem Datum auf dem Brief (§ 84 SGG). Der Widerspruch ist formlos und kostenlos. Fehlt die Rechtsbehelfsbelehrung, verlängert sich die Frist auf ein ganzes Jahr. Bescheidassistent erklärt dir welche Module wie bewertet wurden und was allgemein möglich ist.
Bürgergeld Bescheid verstehen – was bedeuten KdU, Aufhebung, Regelbedarf?
KdU = Kosten der Unterkunft (Miete + Nebenkosten). Regelbedarf = der monatliche Grundbetrag (2025: 563 EUR für Alleinstehende). Ein Aufhebungs- und Erstattungsbescheid bedeutet: Das Jobcenter will bereits gezahltes Geld zurück. 2025 war jeder dritte Widerspruch gegen Jobcenter-Bescheide erfolgreich.
Wie lange habe ich Zeit für den Widerspruch?
Bei fast allen Behördenbescheiden: 1 Monat ab dem 4. Tag nach dem Datum auf dem Brief. Achtung: Beim Bußgeldbescheid gilt nur 2 Wochen Frist (§ 67 OWiG). Bescheidassistent nennt dir immer das konkrete Fristende.
Jobcenter fordert Geld zurück – muss ich sofort zahlen?
Nicht automatisch. Bei einem Aufhebungs- und Erstattungsbescheid kannst du Widerspruch einlegen. Wichtig: Bei Bürgergeld-Aufhebungen hat der Widerspruch oft keine aufschiebende Wirkung – in akuten Fällen kann ein Eilantrag beim Sozialgericht helfen.
Steuerbescheid – was bedeutet „weicht von Ihrer Erklärung ab"?
Das Finanzamt hat anders berechnet als du. Du hast 1 Monat für den Einspruch (§ 355 AO). Mit Aussetzung der Vollziehung (§ 361 AO) musst du während des Einspruchs oft nicht zahlen. Einspruch per ELSTER ist kostenlos und formlos möglich.
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Bescheidassistent ersetzt keinen Anwalt. Bei komplexen Rechtsstreitigkeiten oder Klageverfahren empfehlen wir immer einen Anwalt oder Sozialverband zu konsultieren. Für ein erstes Verständnis und zur Orientierung sind wir schnell und günstig.

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Keine Rechtsberatung

Bescheidassistent macht den Inhalt Ihres Bescheids allgemein verständlich. Das ist keine Rechtsberatung und keine Rechtsdienstleistung i. S. d. § 2 RDG – wir prüfen Ihren Einzelfall nicht und sind keine Anwaltskanzlei. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität; maßgeblich ist allein Ihr Originalbescheid. Für eine verbindliche Bewertung wenden Sie sich an eine Anwältin oder eine Beratungsstelle.

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Pflegekasse · 2,99 EUR 0 €
Gesetzesbasis: SGB XI · Pflegeversicherungsgesetz Automatisch geladen · Wöchentlich aktualisiert

Pflegegrad abgelehnt.
Der Bescheid ist nicht das Ende.

Fast jeder vierte Antrag wird abgelehnt – oft nach einer Begutachtung von unter einer Stunde. Wir erklären was drin steht und was allgemein möglich ist.

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ca. 1 von 4

Pflegegrad-Anträge wird abgelehnt – oft wegen einer Begutachtung von unter 60 Minuten

pflege.de / BMG 2024
ca. 7 %

der Betroffenen legen überhaupt Widerspruch ein – trotz Anspruch

BWPN 2024
252 EUR

mehr Pflegegeld pro Monat zwischen PG 2 und PG 3 – ca. 15.000 EUR über 5 Jahre

§ 37 SGB XI 2025
Behördendeutsch → Klartext

So klingt dein Bescheid.

Im Bescheid steht

"Dem Antrag kann nicht entsprochen werden."

Unser Klartext

Dein Antrag wurde abgelehnt. Du erhältst keinen Pflegegrad.

Im Bescheid steht

"Gesamtpunktzahl: 11,875 gewichtete Punkte."

Unser Klartext

Du hast 11,875 Punkte. Für PG 1 brauchst du 12,5. Es fehlen 0,625 – weniger als ein halbes Modul.

Im Bescheid steht

"Modul 5 – Krankheitsbewältigung: 0 Punkte."

Unser Klartext

Für Medikamente, Arztbesuche, Verbandswechsel: 0 Punkte. Häufig unterschätzt.

Im Bescheid steht

"Widerspruch gem. § 86a SGG hat aufschiebende Wirkung."

Unser Klartext

Wenn du bei Herabstufung Widerspruch einlegst, bleibt der alte Pflegegrad erhalten.

Was viele nicht wissen

Das wird oft übersehen

Modul 5 fast immer zu niedrig. Medikamente richten, Arztbesuche, Verbandswechsel – wird bei der Begutachtung häufig mit 0 bewertet, auch wenn täglich Aufwand anfällt.

Demenz wird beim Termin nicht sichtbar. Betroffene reißen sich zusammen. Ein Pflegetagebuch kann den Alltag belegen.

Das vollständige Gutachten ist kostenlos. Die Pflegekasse muss es auf Anfrage herausgeben – es ist die wichtigste Grundlage für jeden Widerspruch (§ 18a SGB XI).

Widerspruch bei Herabstufung stoppt die Änderung. Alter Pflegegrad bleibt inkl. Pflegegeld bis zur Entscheidung erhalten (§ 86a SGG).

Relevante Paragrafen

Was hinter den Formulierungen steckt

ParagrafWas er bedeutet
§ 14 SGB XIPflegebedürftigkeit – Grundlage für jeden Antrag
§ 15 SGB XIDie 5 Pflegegrade und ihre Punkteschwellen
§ 18a SGB XIGutachten muss kostenlos herausgegeben werden
§ 37 SGB XIPflegegeld (PG2: 347 EUR, PG3: 599 EUR)
§ 45b SGB XIEntlastungsbetrag 131 EUR/Monat für alle Pflegegrade
§ 66 SGGKeine Rechtsbehelfsbelehrung → Frist verlängert sich auf 1 Jahr
§ 86a SGGWiderspruch bei Herabstufung stoppt die Änderung
§ 84 SGGWiderspruchsfrist: 1 Monat nach Zugang
Behördendeutsch → Klartext

So klingt dein Bescheid.

Im Bescheid steht

"Das Behandlungsziel ist ambulant erreichbar (§ 40 SGB V)."

Unser Klartext

Die Kasse meint: Therapie beim Arzt reicht – du brauchst keine Klinik.

Im Bescheid steht

"Nicht dem Gebot der Wirtschaftlichkeit entsprechend (§ 12 SGB V)."

Unser Klartext

Der Kasse ist die Leistung zu teuer. Das lässt sich anfechten.

Im Bescheid steht

"Versorgung gemäß Festbetrag nach § 36 SGB V."

Unser Klartext

Die Kasse zahlt nur bis zu einem Höchstbetrag. Alles darüber zahlst du selbst.

Was viele nicht wissen

Das wird oft übersehen

Der MDK arbeitet für die Kasse. Sein Gutachten muss kostenlos an dich rausgegeben werden – und lässt sich anfechten.

5-Wochen-Frist für die Kasse. Entscheidet sie nicht rechtzeitig, gilt der Antrag als genehmigt – Genehmigungsfiktion (§ 13 Abs. 3a SGB V).

Häufigster Erfolgsgrund: Fehlende Unterlagen. Viele Ablehnungen passieren wegen unvollständiger Arztbriefe.

Widerspruch ist kostenlos. Ein formloses Schreiben wahrt die Frist. Begründung kann nachgereicht werden.

Relevante Paragrafen

Was hinter den Formulierungen steckt

ParagrafWas er bedeutet
§ 12 SGB VWirtschaftlichkeitsgebot
§ 33 SGB VHilfsmittelversorgung
§ 40 SGB VReha-Leistungen – ambulant vor stationär
§ 13 Abs. 3a SGB VGenehmigungsfiktion bei Fristüberschreitung
§ 84 SGGWiderspruchsfrist: 1 Monat
Häufige Fragen

Das fragen Nutzer am häufigsten

Wie lange habe ich Zeit für den Widerspruch?

Die Widerspruchsfrist beträgt 1 Monat ab Zugang des Bescheids. Die Frist gilt als gewahrt, wenn das Schreiben innerhalb dieser Frist bei der Behörde eingeht.

Was kostet ein Widerspruch?

Nichts. Das Widerspruchsverfahren bei der Pflegekasse ist kostenlos. Auch eine anwaltliche Unterstützung ist nicht zwingend nötig – ein formloser Satz reicht, um die Frist zu wahren.

Muss ich den Widerspruch sofort begründen?

Nein. Es genügt ein formloses Schreiben mit dem Satz: „Hiermit lege ich Widerspruch ein." Die Begründung kann nachgereicht werden – wichtig ist nur, die Frist zu halten.

Was ist das MDK-Gutachten und wie bekomme ich es?

Das MDK-Gutachten ist die Grundlage der Pflegegrad-Entscheidung. Du hast Anspruch auf eine kostenlose Kopie – einfach schriftlich bei der Pflegekasse anfordern. Fehler oder fehlende Diagnosen lassen sich so konkret benennen.

Dein Bescheid. Jetzt verstehen.

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Keine Rechtsberatung

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Krankenkasse · 2,99 EUR 0 €
Gesetzesbasis: SGB V · Krankenversicherungsgesetz Automatisch geladen · Wöchentlich aktualisiert

Reha abgelehnt.
Der Bescheid erklärt sich nicht von selbst.

Jeder dritte Antrag auf Reha oder Kur wird abgelehnt – oft mit Standardformulierungen. Wir erklären was der Brief wirklich bedeutet und was allgemein möglich ist.

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ca. 1 von 3

Anträge auf ambulante oder stationäre Reha werden von der Kasse abgelehnt

GKV-Spitzenverband / DRV 2024
ca. 45 %

aller Widersprüche gegen Krankenkassen-Bescheide führen zur Korrektur

Patientenberatung Deutschland 2024
5 Wochen

hat die Kasse Zeit zu entscheiden – danach greift die Genehmigungsfiktion automatisch

§ 13 Abs. 3a SGB V
Behördendeutsch → Klartext

So klingt dein Bescheid.

Im Bescheid steht

"Eine medizinische Notwendigkeit i.S.v. § 40 SGB V ist derzeit nicht gegeben."

Unser Klartext

Die Kasse sagt: Du brauchst die Reha jetzt nicht.

Im Bescheid steht

"Das beantragte Hilfsmittel überschreitet den Festbetrag gemäß § 36 SGB V."

Unser Klartext

Die Kasse zahlt nur einen Grundbetrag. Mehrkosten musst du selbst tragen.

Im Bescheid steht

"Krankengeldanspruch besteht ab dem 78. Tag der Arbeitsunfähigkeit nicht mehr."

Unser Klartext

Nach 78 Wochen endet das Krankengeld – du wärst auf andere Leistungen angewiesen (z.B. ALG I oder Bürgergeld).

Im Bescheid steht

"Ambulante Behandlung hat Vorrang vor stationärer Maßnahme (§ 12 SGB V)."

Unser Klartext

Die Kasse lehnt stationäre Reha ab und verweist auf ambulante Alternativen.

Was viele nicht wissen

Das wird oft übersehen

5-Wochen-Frist für die Kasse. Entscheidet sie nicht rechtzeitig, gilt der Antrag als genehmigt – Genehmigungsfiktion nach § 13 Abs. 3a SGB V. Du kannst dann auf Kostenerstattung bestehen.

MDK-Gutachten anfordern. Das Gutachten des Medizinischen Dienstes muss kostenlos an dich herausgegeben werden. Es ist die Basis jedes Widerspruchs.

Widerspruch ist kostenlos. Ein einfaches Schreiben wahrt die Frist. Du brauchst keine Begründung sofort – die kann nachgereicht werden.

Frist: 1 Monat. Beginnt 3 Tage nach dem Datum auf dem Brief. Danach wird der Bescheid bestandskräftig.

Relevante Paragrafen

Was hinter den Formulierungen steckt

ParagrafWas er bedeutet
§ 12 SGB VWirtschaftlichkeitsgebot – Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein
§ 13 Abs. 3a SGB VGenehmigungsfiktion – Kasse muss in 5 Wochen entscheiden
§ 33 SGB VHilfsmittelversorgung – Anspruch auf notwendige Hilfsmittel
§ 36 SGB VFestbeträge für Hilfsmittel
§ 40 SGB VMedizinische Rehabilitation – ambulant vor stationär
§ 44 SGB VKrankengeld – ab dem 78. Krankheitstag
§ 84 SGGWiderspruchsfrist: 1 Monat
Häufige Fragen

Das fragen Nutzer am häufigsten

Wie lange habe ich Zeit für den Widerspruch?

Für Bescheide der gesetzlichen Krankenversicherung gilt eine Widerspruchsfrist von 1 Monat. Die Frist beginnt 3 Tage nach dem Datum auf dem Bescheid.

Was ist die Genehmigungsfiktion nach § 13 Abs. 3a SGB V?

Wenn die Krankenkasse nicht innerhalb von 5 Wochen über einen Antrag entscheidet, gilt er als genehmigt. Du kannst dann die Leistung selbst beschaffen und Kostenerstattung verlangen.

Kann ich das MDK-Gutachten einsehen?

Ja. Du hast das Recht, das Gutachten des Medizinischen Dienstes kostenlos anzufordern (§ 277 SGB V). Es ist die wichtigste Grundlage für einen Widerspruch.

Muss ich bei einem Widerspruch sofort zahlen?

Nein – viele Widersprüche haben aufschiebende Wirkung (§ 86a SGG). Das bedeutet: Die Kasse muss die Leistung in der Regel zunächst weitergewähren, bis über den Widerspruch entschieden ist.

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Jobcenter · 2,99 EUR 0 €
Gesetzesbasis: SGB II · Bürgergeld-Gesetz Automatisch geladen · Wöchentlich aktualisiert

Bürgergeld gekürzt.
Wir erklären was der Brief bedeutet.

2025: 501.667 Widersprüche. Ca. 31% mit Erfolg. In 42.303 Fällen machte das Jobcenter selbst den Fehler.

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501.667

Widersprüche gegen Jobcenter allein 2025

BA Statistik 2026
ca. 31 %

führten zur Korrektur zugunsten der Betroffenen

BA Statistik 2025
42.303

Fälle mit fehlerhafter Rechtsanwendung der Jobcenter

BA Statistik 2025
Behördendeutsch → Klartext

So klingt dein Bescheid.

Im Bescheid steht

"Regelbedarf wird um 10 % gemindert (§ 32 SGB II)."

Unser Klartext

Dein Bürgergeld wird um ca. 56 EUR gekürzt – für 1 Monat.

Im Bescheid steht

"Aufhebungs- und Erstattungsbescheid gemäß § 48 SGB X."

Unser Klartext

Das Jobcenter behauptet, du hast zu viel bekommen – und will Geld zurück.

Im Bescheid steht

"KdU übersteigen die Angemessenheitsgrenze (§ 22 SGB II)."

Unser Klartext

Das Jobcenter hält deine Miete für zu hoch und zahlt weniger.

Was viele nicht wissen

Das wird oft übersehen

Kürzung ohne Vorwarnung ist rechtswidrig. Vor jeder Minderung muss eine schriftliche Rechtsfolgenbelehrung ergangen sein.

'Angemessene Miete' ist keine feste Zahl. Das Jobcenter muss seine Mietobergrenze mit einem schlüssigen Konzept belegen.

Widerspruch stoppt oft die Rückforderung. Aufschiebende Wirkung nach § 86a SGG – du musst oft nicht sofort zahlen.

Nach 1 Monat ist es zu spät. Der Bescheid wird bestandskräftig. Frist beginnt 3 Tage nach dem Briefdatum.

Relevante Paragrafen

Was hinter den Formulierungen steckt

ParagrafWas er bedeutet
§ 22 SGB IIKosten der Unterkunft
§ 32 SGB IIPflichtverletzungen und Leistungsminderungen
§ 48 SGB XAufhebung – Geld zurückfordern
§ 86a SGGAufschiebende Wirkung
§ 84 SGGWiderspruchsfrist: 1 Monat
Häufige Fragen

Das fragen Nutzer am häufigsten

Was bedeutet "aufschiebende Wirkung" beim Widerspruch?

Bei Rückforderungsbescheiden und vielen Kürzungen musst du das Geld nicht sofort zurückzahlen. Sobald du Widerspruch einlegst, ruht die Rückforderung – bis zur endgültigen Entscheidung (§ 86a SGG).

Was ist eine Rechtsfolgenbelehrung?

Bevor das Jobcenter eine Sanktion verhängt, muss es dich schriftlich darüber informieren, was passiert, wenn du eine Pflicht verletzt. Fehlt diese Belehrung, ist die Sanktion in der Regel rechtswidrig.

Wie lange habe ich Zeit für den Widerspruch?

1 Monat ab Zugang des Bescheids. Die Frist beginnt am dritten Tag nach dem Datum auf dem Brief. Danach wird der Bescheid bestandskräftig und kann nicht mehr angefochten werden.

Ist Widerspruch beim Jobcenter kostenlos?

Ja, vollständig kostenlos. Auch wenn du später klagst: Das Sozialgericht ist für Klagen gegen Jobcenter-Bescheide gebührenfrei (§ 183 SGG).

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Finanzamt · 2,99 EUR 0 €
Gesetzesbasis: AO · Abgabenordnung Automatisch geladen · Wöchentlich aktualisiert

Post vom Finanzamt.
Wir erklären, was drin steht.

Ca. 64% aller Einsprüche gegen Steuerbescheide sind erfolgreich. Neu ab 2025: Die Frist beginnt erst am 4. Tag nach Postdatum.

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ca. 64 %

aller Einsprüche gegen Steuerbescheide erfolgreich

BMF / Finanztip 2024
ca. 5,9 Mio.

Einsprüche lagen Finanzämtern 2024 vor

BMF 2025
4. Tag

Neu 2025: Bescheid gilt erst ab 4. Tag nach Postaufgabe als zugegangen

§ 122 AO, PostModG 2025
Behördendeutsch → Klartext

So klingt dein Bescheid.

Im Bescheid steht

"Die Festsetzung weicht von Ihrer Steuererklärung ab."

Unser Klartext

Das Finanzamt hat anders berechnet als du. Irgendwas wurde nicht anerkannt.

Im Bescheid steht

"Aussetzung der Vollziehung auf Antrag möglich (§ 361 AO)."

Unser Klartext

Du kannst beantragen, die Nachzahlung zu pausieren – während du Einspruch einlegst.

Im Bescheid steht

"Verspätungszuschlag gemäß § 152 AO festgesetzt."

Unser Klartext

Strafgebühr für zu späte Abgabe der Steuererklärung.

Was viele nicht wissen

Das wird oft übersehen

Zahlung pausieren ist möglich. Mit einem Antrag auf Aussetzung der Vollziehung (AdV) musst du die Nachzahlung während des Einspruchs oft nicht zahlen (§ 361 AO).

Neu ab 2025: Frist beginnt später. Bescheid gilt erst am 4. Tag nach Postaufgabe als bekannt gegeben (§ 122 AO).

Schlichte Änderung statt Einspruch. Bei konkretem Fehler sicherer – dabei kann der Bescheid nicht zu deinen Ungunsten geändert werden.

Einspruch geht per E-Mail oder ELSTER-Portal. Kein Brief nötig.

Relevante Paragrafen

Was hinter den Formulierungen steckt

ParagrafWas er bedeutet
§ 355 AOEinspruchsfrist: 1 Monat
§ 122 AOBekanntgabefiktion: 4. Tag nach Postaufgabe (NEU 2025)
§ 361 AOAussetzung der Vollziehung
§ 172 AOSchlichte Änderung – ohne Verböserungsrisiko
§ 152 AOVerspätungszuschlag
Häufige Fragen

Das fragen Nutzer am häufigsten

Was ist der Unterschied zwischen Einspruch und Schlichte Änderung?

Beim Einspruch kann das Finanzamt den Bescheid auch zu deinen Ungunsten ändern (Verböserungsrisiko). Bei der Schlichten Änderung (§ 172 AO) kann nur der konkrete Fehler korrigiert werden – ohne Verböserungsrisiko.

Kann ich eine Steuernachzahlung pausieren?

Ja – mit dem Antrag auf Aussetzung der Vollziehung (AdV) nach § 361 AO. Das Finanzamt muss dann nicht zahlen, bis über den Einspruch entschieden ist. Voraussetzung: ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit.

Wie lange habe ich Zeit für den Einspruch?

1 Monat ab Zugang des Bescheids – neu seit 2025: der Bescheid gilt erst am 4. Tag nach Postaufgabe als zugegangen (§ 122 AO), also etwas mehr Zeit als früher.

Was passiert, wenn ich den Einspruch verliere?

Das Finanzamt erlässt eine Einspruchsentscheidung. Du kannst dann innerhalb von 1 Monat Klage beim Finanzgericht einreichen. Dort entstehen Verfahrenskosten – eine Abwägung lohnt sich vorher.

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Rentenversicherung · 2,99 EUR 0 €
Gesetzesbasis: SGB VI · Rentenversicherungsgesetz Automatisch geladen · Wöchentlich aktualisiert

Erwerbsminderungsrente abgelehnt.
Das passiert fast jedem Zweiten.

Ca. 42–50% aller EM-Renten-Anträge werden abgelehnt – seit 2001 war die Quote nie niedriger.

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42–50 %

aller EM-Renten-Anträge werden abgelehnt

Bundesregierung / Haufe 2024
20–30 %

aller Widersprüche erfolgreich – vor Sozialgericht über 30%

DRV / Sozialrechtsiegen
Ø 1.041 EUR

monatliche EM-Rente im Zugang 2024

DRV 2024
Behördendeutsch → Klartext

So klingt dein Bescheid.

Im Bescheid steht

"Sie sind noch in der Lage, mindestens 6 Stunden täglich tätig zu sein."

Unser Klartext

Das Gutachten sagt: Du kannst noch halbtags und mehr arbeiten. Das ist die Kernaussage jeder Ablehnung.

Im Bescheid steht

"Rehabilitation hat Vorrang vor Rentengewährung (§ 8 SGB VI)."

Unser Klartext

Erst Reha versuchen, dann Rente – ohne Reha-Versuch meist keine EM-Rente.

Was viele nicht wissen

Das wird oft übersehen

Nicht die Diagnose zählt – die Stunden. Volle EM: unter 3 Stunden täglich. Teilweise EM: 3–6 Stunden. Abgelehnt: über 6 Stunden.

Vor Sozialgericht steigen die Chancen. Gericht bestellt unabhängigen Gutachter. Erfolgsquote über 30%. Kostenfrei für Versicherte.

Rückwirkende Zahlung nur bei Widerspruch. Neuer Antrag nach Ablehnung = alle rückwirkenden Ansprüche weg.

Reha vor Rente (§ 8 SGB VI). Ohne Reha-Versuch bekommt man meist keine EM-Rente.

Relevante Paragrafen

Was hinter den Formulierungen steckt

ParagrafWas er bedeutet
§ 43 SGB VIErwerbsminderungsrente – volle und teilweise
§ 8 SGB VIReha vor Rente
§ 25 SGB XAkteneinsicht – DRV muss Gutachten kostenlos herausgeben
§ 84 SGGWiderspruchsfrist: 1 Monat
§ 183 SGGSozialgericht kostenfrei für Versicherte
Häufige Fragen

Das fragen Nutzer am häufigsten

Was ist der Unterschied zwischen Erwerbsminderungsrente und Altersrente?

Die Erwerbsminderungsrente wird gezahlt, wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr (voll) arbeiten kann – unabhängig vom Alter. Die Altersrente gibt es ab einem bestimmten Lebensalter. Beide Ansprüche können gleichzeitig bestehen.

Wie lange habe ich Zeit für den Widerspruch gegen die DRV?

1 Monat ab Zugang des Rentenbescheids. Frist beginnt 3 Tage nach Postaufgabe. Eine formlose Erklärung wahrt die Frist – Begründung kann nachgereicht werden.

Was kostet eine Beratung bei der Deutschen Rentenversicherung?

Die Beratung bei der DRV ist kostenlos. Du kannst auch Versicherungsverläufe prüfen lassen und feststellen, ob alle rentenrelevanten Zeiten (Elternzeit, Krankheit, Ausbildung) korrekt erfasst sind.

Kann ich rückwirkend Rentenleistungen erhalten?

Grundsätzlich nur ab dem Antragsmonat – Rente wird nicht automatisch rückwirkend gewährt. Ausnahmen gelten bei bestimmten Fällen (z.B. rückwirkende Feststellung einer Erwerbsminderung).

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Arbeitsagentur · 2,99 EUR 0 €
Gesetzesbasis: SGB III · Arbeitsförderungsgesetz Automatisch geladen · Wöchentlich aktualisiert

Arbeitslosengeld I abgelehnt oder gesperrt.
Wir erklären was gilt.

Sperrzeiten, Minderungen, Anspruchsdauer – Bescheide der Arbeitsagentur sind oft komplex. Wir übersetzen für dich.

Keine Rechtsberatung · Sofortantwort · Keine Anmeldung

12 Monate

Versicherungspflicht in 2 Jahren = Anspruch auf ALG I

§ 142 SGB III
bis 24 Monate

maximale ALG-I-Bezugsdauer (ab 58 Jahren)

§ 147 SGB III
60 / 67 %

ALG I als Prozentsatz des Nettos (ohne/mit Kind)

§ 149 SGB III
Behördendeutsch → Klartext

So klingt dein Bescheid.

Im Bescheid steht

"Sperrzeit von 12 Wochen gemäß § 159 SGB III wird festgesetzt."

Unser Klartext

Du bekommst 12 Wochen kein ALG I – weil du selbst gekündigt oder den Job verloren hast.

Im Bescheid steht

"Ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht nicht, da die Anwartschaftszeit nicht erfüllt ist."

Unser Klartext

Du hast nicht lange genug in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt.

Im Bescheid steht

"Minderung des Anspruchs um 1/4 wegen Pflichtverletzung (§ 159 Abs. 4 SGB III)."

Unser Klartext

Dein ALG I wird um 25% gekürzt – wegen einer Verletzung deiner Pflichten.

Was viele nicht wissen

Das wird oft übersehen

Sperrzeiten lassen sich anfechten. Wenn du gute Gründe für die Kündigung hattest (z.B. Mobbing, gesundheitliche Gründe), kann die Sperrzeit entfallen.

Anwartschaftszeit prüfen. Es zählen auch Ersatzzeiten wie Elternzeit oder Krankheit. Viele wissen nicht, welche Zeiten anrechenbar sind.

Widerspruch hat aufschiebende Wirkung bei ALG-I-Ablehnungen – du erhältst das Geld weiter, solange der Widerspruch läuft (§ 86a SGG).

Frist: 1 Monat. Beginnt 3 Tage nach dem Datum auf dem Brief.

Relevante Paragrafen

Was hinter den Formulierungen steckt

ParagrafWas er bedeutet
§ 142 SGB IIIAnwartschaftszeit für ALG I
§ 147 SGB IIIBezugsdauer
§ 149 SGB IIIHöhe des ALG I
§ 159 SGB IIISperrzeiten
§ 84 SGGWiderspruchsfrist: 1 Monat
Häufige Fragen

Das fragen Nutzer am häufigsten

Was ist eine Sperrzeit und wie lange dauert sie?

Eine Sperrzeit tritt ein, wenn du selbst gekündigt hast oder an deiner Arbeitslosigkeit mitgewirkt hast. Die Regeldauer beträgt 12 Wochen – in dieser Zeit gibt es kein ALG I. Außerdem verkürzt sich der Gesamtanspruch.

Kann man eine Sperrzeit anfechten?

Ja. Wenn du gute Gründe für die Kündigung hattest (z.B. Mobbing, gesundheitliche Gründe, Umzug zum Partner), kann die Sperrzeit entfallen. Wichtig: Gründe und Belege innerhalb der Monatsfrist einreichen.

Was zählt alles zur Anwartschaftszeit für ALG I?

Für ALG I musst du in den letzten 2 Jahren mindestens 12 Monate versicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein. Es zählen auch Ersatzzeiten wie Elternzeit, Wehrdienstzeit oder Krankengeld-Phasen.

Wie lange habe ich Zeit für den Widerspruch?

1 Monat ab Zugang des Bescheids. Bei ALG-I-Kürzungen hat der Widerspruch oft aufschiebende Wirkung – du erhältst das Geld bis zur Entscheidung weiter.

Dein Bescheid. Jetzt verstehen.

Sofortantwort · 2,99 EUR Beta: gratis

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Keine Rechtsberatung

Allgemeine Information und sprachliche Orientierung. Keine Anwaltskanzlei. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Sozialamt · 2,99 EUR 0 €
Gesetzesbasis: SGB XII · Sozialhilfegesetz Automatisch geladen · Wöchentlich aktualisiert

Wohngeld oder Sozialhilfe abgelehnt.
Wir erklären, ob dir mehr zusteht.

Jeder zweite Bürgergeld-Bescheid enthält Fehler. Ca. 31% aller Jobcenter-Widersprüche führen zur Korrektur.

Keine Rechtsberatung · Sofortantwort · Keine Anmeldung

ca. 1 von 2

Bürgergeld-Bescheide enthält Fehler laut Sozialverbänden

Rightmart / t-online 2024
287 EUR

Wohngeld Ø pro Monat – viele haben Anspruch und wissen es nicht

Destatis 2024
ca. 31 %

aller Jobcenter-Widersprüche führen zur Korrektur

BA Statistik 2025
Behördendeutsch → Klartext

So klingt dein Bescheid.

Im Bescheid steht

"Die Kosten der Unterkunft übersteigen die Angemessenheitsgrenze."

Unser Klartext

Das Jobcenter hält deine Miete für zu hoch und kürzt die Übernahme.

Im Bescheid steht

"Antrag auf Wohngeld abgelehnt gemäß § 20 WoGG."

Unser Klartext

Du bekommst kein Wohngeld.

Im Bescheid steht

"Hilfe zum Lebensunterhalt wird nicht gewährt."

Unser Klartext

Sozialhilfe wird abgelehnt.

Was viele nicht wissen

Das wird oft übersehen

Millionen haben Anspruch auf Wohngeld – stellen aber keinen Antrag. Ca. 287 EUR im Monat können verloren gehen.

Jeder zweite Bürgergeld-Bescheid enthält laut Anwälten Fehler. Häufigste Fehler: falsch berechnete Miete, unzulässig angerechnetes Einkommen.

Widerspruch stoppt die Rückforderung. Aufschiebende Wirkung nach § 86a SGG – du musst während des Verfahrens oft nicht sofort zahlen.

Frist: 1 Monat. Beginnt 3 Tage nach dem Datum auf dem Brief.

Relevante Paragrafen

Was hinter den Formulierungen steckt

ParagrafWas er bedeutet
§ 20 WoGGWohngeld – Ablehnungsgründe
§ 22 SGB IIKdU – was das Jobcenter zahlen muss
§ 32 SGB IISanktionen beim Bürgergeld
§ 27 SGB XIIHilfe zum Lebensunterhalt
§ 86a SGGAufschiebende Wirkung
§ 84 SGGWiderspruchsfrist: 1 Monat
Häufige Fragen

Das fragen Nutzer am häufigsten

Was ist der Unterschied zwischen Bürgergeld und Grundsicherung?

Bürgergeld (SGB II) richtet sich an erwerbsfähige Menschen. Grundsicherung im Alter (SGB XII) richtet sich an Menschen über 65 oder dauerhaft Erwerbsgeminderte. Beide Leistungen schließen sich in der Regel gegenseitig aus.

Wie hoch ist der Regelsatz 2025/2026?

Der Regelbedarf für Alleinstehende beträgt ab 2025 563 EUR/Monat (Regelbedarfsstufe 1). Hinzu kommen angemessene Kosten für Unterkunft und Heizung sowie ggf. Mehrbedarfe.

Muss ich Vermögen aufbrauchen, bevor ich Sozialhilfe bekomme?

Es gibt Freibeträge: pro Person sind in der Grundsicherung ca. 10.000 EUR geschützt. Das selbst bewohnte Eigenheim ist ebenfalls geschützt. Die genauen Grenzen hängen von der Leistungsart ab.

Wie lange habe ich für den Widerspruch Zeit?

1 Monat ab Zugang des Bescheids. Das Sozialgericht ist für Klagen gegen Sozialamt-Bescheide kostenfrei – es entstehen keine Gerichtsgebühren (§ 183 SGG).

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Familienkasse · 2,99 EUR 0 €
Gesetzesbasis: BKGG · Bundeskindergeldgesetz Automatisch geladen · Wöchentlich aktualisiert

Elterngeld zu niedrig berechnet.
Wir erklären warum – und was dir zusteht.

21% der Eltern erhalten nur den Mindestbetrag. Häufigster Grund: falscher Bemessungszeitraum.

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846.000

Elterngeld-Bezüge allein im Q4 2025

Destatis Q4 2025
21 %

der Eltern erhalten nur den Mindestbetrag – oft wegen Berechnungsfehlern

Destatis 2024
175.000 EUR

neue Einkommensgrenze ab April 2025 – gemeint ist ZVE, nicht Brutto

§ 1 Abs. 8 BEEG
Behördendeutsch → Klartext

So klingt dein Bescheid.

Im Bescheid steht

"Elterngeld wird auf Basis des Bemessungszeitraums auf 300,00 EUR festgesetzt."

Unser Klartext

Du bekommst nur den Mindestbetrag. Möglicherweise wegen Krankheits- oder Teilzeitmonaten im Bemessungszeitraum.

Im Bescheid steht

"Zu versteuerndes Einkommen übersteigt Einkommensgrenze von 175.000 EUR."

Unser Klartext

Gemeint ist nicht Bruttolohn – sondern das zu versteuernde Einkommen (ZVE). Das ist nach Abzügen oft deutlich niedriger.

Im Bescheid steht

"Kinderzuschlag abgelehnt – Einkommen übersteigt Einkommensgrenze."

Unser Klartext

Die Familienkasse hat fehlerhaft berechnet. Fehler bei KiZ-Bescheiden kommen häufig vor.

Was viele nicht wissen

Das wird oft übersehen

ZVE ≠ Bruttogehalt. Die Einkommensgrenze bezieht sich auf das zu versteuernde Einkommen – oft hunderte Euro niedriger als Brutto.

Geschwisterbonus oft vergessen. 10% extra wenn ein Kind unter 3 Jahren im Haushalt lebt – wird nicht immer automatisch gewährt.

Falscher Bemessungszeitraum. Monate mit Krankengeld, Kurzarbeit oder Elternzeit können herausgerechnet werden (§ 2b BEEG).

KiZ und Wohngeld kombinierbar. Wer KiZ bekommt, kann zusätzlich Wohngeld beantragen.

Relevante Paragrafen

Was hinter den Formulierungen steckt

ParagrafWas er bedeutet
§ 2 BEEGHöhe des Elterngelds – 65% des Nettoeinkommens
§ 2a BEEGGeschwisterbonus – 10% extra
§ 2b BEEGBemessungszeitraum und Ausnahmen
§ 6a BKGGKinderzuschlag – bis 292 EUR/Monat
§ 84 SGGWiderspruchsfrist: 1 Monat
Häufige Fragen

Das fragen Nutzer am häufigsten

Wie weit rückwirkend kann ich Kindergeld beantragen?

Kindergeld kann rückwirkend für maximal 6 Monate vor dem Antragsmonat beantragt werden (§ 66 Abs. 3 EStG). Danach verfallen die Ansprüche – deshalb: so früh wie möglich beantragen.

Was ist der Unterschied zwischen Elterngeld und Kindergeld?

Kindergeld steht jedem Elternteil bis zum 25. Lebensjahr des Kindes zu und beträgt 255 EUR/Monat je Kind. Elterngeld ist ein Lohnersatz für die Zeit nach der Geburt und richtet sich nach dem Einkommen vor der Geburt.

Was ist der Kinderzuschlag und wer bekommt ihn?

Der Kinderzuschlag (KiZ) richtet sich an Familien mit mittlerem Einkommen, die zwar für sich selbst sorgen können, aber nicht für die Kinder. Er beträgt bis zu 292 EUR/Monat je Kind und kann mit Wohngeld kombiniert werden.

Was tun, wenn der Kinderzuschlag abgelehnt wurde?

Häufig liegt ein Berechnungsfehler vor – die Familienkasse verwendet oft das Bruttoeinkommen statt des zu versteuernden Einkommens (ZVE). Innerhalb von 1 Monat Widerspruch einlegen – das lohnt sich.

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Versorgungsamt · 2,99 EUR 0 €
Gesetzesbasis: SGB IX · Schwerbehindertenrecht Automatisch geladen · Wöchentlich aktualisiert

GdB zu niedrig eingestuft.
Wir erklären was dir dadurch entgeht.

GdB 40 vs. 50 ist kein kleiner Unterschied – das sind Kündigungsschutz, 5 Extra-Urlaubstage und früherer Rentenbeginn.

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7,9 Mio.

Menschen mit Schwerbehinderung in Deutschland (9,3% der Bevölkerung)

Destatis Ende 2023
25–40 %

aller GdB-Widersprüche führen zu einer Korrektur

Bürger & Geld / NRW 2024
GdB 50

die entscheidende Schwelle – darunter kein Schwerbehindertenausweis

§ 2 Abs. 2 SGB IX
Behördendeutsch → Klartext

So klingt dein Bescheid.

Im Bescheid steht

"Der Grad der Behinderung wird auf 30 festgestellt (§ 152 SGB IX)."

Unser Klartext

GdB 30 – kein Schwerbehindertenausweis, keine vollen Rechte. Ab GdB 50 wäre alles anders.

Im Bescheid steht

"Merkzeichen G wird nicht zuerkannt."

Unser Klartext

Das Merkzeichen für Gehbehinderung abgelehnt – kein Parkausweis, keine ÖPNV-Vergünstigung.

Im Bescheid steht

"Funktionsbeeinträchtigungen rechtfertigen keinen höheren GdB."

Unser Klartext

Laut Gutachter reicht das nicht.

Was viele nicht wissen

Das wird oft übersehen

Mehrere Erkrankungen werden nicht addiert. GdB 30 + GdB 20 ≠ GdB 50. Die Berechnung ist komplex und wird oft falsch verstanden.

Akteneinsicht ist der erste Schritt. Das Versorgungsamt muss alle Unterlagen kostenlos herausgeben – zeigt wo genau der Fehler liegt (§ 25 SGB X).

Achtung beim Widerspruch. Im Widerspruchsverfahren wird der gesamte Gesundheitszustand neu bewertet – GdB kann auch sinken.

GdB 50 bedeutet Geld. Steuerpauschbetrag ab 384 EUR/Jahr, steigt mit GdB. Plus Kündigungsschutz und 5 Extra-Urlaubstage.

Relevante Paragrafen

Was hinter den Formulierungen steckt

ParagrafWas er bedeutet
§ 152 SGB IXFeststellung des GdB
§ 168 SGB IXSonderkündigungsschutz ab GdB 50
§ 208 SGB IX5 Extra-Urlaubstage ab GdB 50
§ 33b EStGSteuerpauschbeträge 384–2.840 EUR/Jahr
§ 25 SGB XAkteneinsicht kostenfrei
§ 84 SGGWiderspruchsfrist: 1 Monat
Häufige Fragen

Das fragen Nutzer am häufigsten

Was ändert sich ab einem GdB von 50?

Ab GdB 50 gilt man als schwerbehindert und erhält den Schwerbehindertenausweis. Das bringt konkrete Rechte: 5 Zusatzurlaubstage, besonderen Kündigungsschutz, steuerliche Vorteile und ggf. früherer Renteneingang.

Was sind Merkzeichen und welche gibt es?

Merkzeichen sind Zusatzeintragungen im Schwerbehindertenausweis, z.B. G (Gehbehinderung), aG (außergewöhnliche Gehbehinderung), B (Begleitung), H (Hilflosigkeit). Sie begründen weitere Vergünstigungen, z.B. Parkausweis oder kostenloser ÖPNV.

Wie lange habe ich für den Widerspruch Zeit?

1 Monat ab Zugang des Feststellungsbescheids. Wenn kein Hinweis auf die Widerspruchsmöglichkeit im Bescheid steht, verlängert sich die Frist auf 1 Jahr (§ 66 SGG).

Was kostet das Widerspruchsverfahren beim Versorgungsamt?

Das Widerspruchsverfahren beim Versorgungsamt ist kostenlos. Auch eine Klage beim Sozialgericht ist in Schwerbehinderungsangelegenheiten für die betroffene Person gebührenfrei.

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Bußgeldbescheid · 2,99 EUR 0 €
Gesetzesbasis: OWiG · Ordnungswidrigkeitengesetz Automatisch geladen · Wöchentlich aktualisiert

Bußgeld bekommen.
Nicht vorschnell zahlen.

Viele Bußgeldbescheide enthalten Fehler. Und: Wer zahlt, erkennt den Vorwurf an.

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14 Tage

Einspruchsfrist – nicht 1 Monat wie sonst, sondern nur 2 Wochen!

§ 67 OWiG
bis 28 %

aller Einsprüche bei Geschwindigkeitsverstößen erfolgreich

Blitzeranwalt 2021
918.000

Bußgeldbescheide allein in Bayern 2024

Bayer. Polizeiverwaltungsamt
Behördendeutsch → Klartext

So klingt dein Bescheid.

Im Bescheid steht

"Einspruchsfrist: 2 Wochen nach Zustellung (§ 67 OWiG)."

Unser Klartext

Du hast 14 Tage ab Empfang. Danach ist der Bescheid rechtskräftig.

Im Bescheid steht

"Der Toleranzabzug von 3 km/h wurde berücksichtigt."

Unser Klartext

3 km/h wurden abgezogen – das ist Standard. Der Rest gilt als erwiesen.

Im Bescheid steht

"Bei Einspruch: Abgabe an Amtsgericht möglich (§ 68 OWiG)."

Unser Klartext

Richter kann entscheiden. Kann besser werden – aber auch teurer.

Was viele nicht wissen

Das wird oft übersehen

Nie vorschnell zahlen! Wer zahlt, erkennt den Vorwurf an. Eine spätere Anfechtung ist dann fast unmöglich.

Messfehler kommen vor. Blitzer müssen regelmäßig geeicht und korrekt aufgestellt sein. Akteneinsicht zeigt ob Fehler vorliegen.

Verjährung prüfen. Behörden müssen selbst Fristen einhalten. Überlastete Bußgeldstellen verpassen manchmal die Frist.

Falsche Fahrerzuordnung. Blitzerfoto zeigt nicht eindeutig den Fahrer? Dann liegt die Beweislast bei der Behörde.

Relevante Paragrafen

Was hinter den Formulierungen steckt

ParagrafWas er bedeutet
§ 67 OWiGEinspruchsfrist: 2 Wochen – nicht 1 Monat!
§ 24 StVGVerkehrsordnungswidrigkeiten
§ 26 StVGVerjährungsfrist
§ 29 StVGPunktetilgung nach 2,5 Jahren
§ 49 OWiGAkteneinsicht in Messunterlagen
Häufige Fragen

Das fragen Nutzer am häufigsten

Wie lange habe ich Zeit, gegen einen Bußgeldbescheid vorzugehen?

Achtung: Die Frist beträgt nur 2 Wochen ab Zugang des Bescheids (§ 67 OWiG). Das ist deutlich kürzer als bei anderen Behördenbescheiden. Nach Ablauf wird der Bescheid rechtskräftig.

Was passiert, wenn die 2-Wochen-Frist abläuft?

Der Bußgeldbescheid wird rechtskräftig und vollstreckbar. Das Bußgeld muss bezahlt werden, Punkte in Flensburg werden eingetragen, und eine Fahrerlaubnissperre kann verhängt werden.

Wie lege ich Einspruch ein?

Der Einspruch muss schriftlich bei der Behörde eingehen, die den Bescheid erlassen hat. Ein formloser Satz reicht aus. Keine Begründung notwendig – die kann auch mündlich in der Hauptverhandlung erfolgen.

Was kostet ein Einspruch gegen ein Bußgeld?

Der Einspruch selbst ist kostenlos. Wenn das Verfahren aber vor Gericht geht und du verlierst, können Gerichtskosten und Auslagen anfallen. Bei kleinen Bußgeldern (unter 100 EUR) lohnt sich das Risiko meist nicht.

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Sonstiger Bescheid · 2,99 EUR 0 €
Gesetzesbasis: SGB X · Sozialverwaltungsgesetz Automatisch geladen · Wöchentlich aktualisiert

Einen anderen Bescheid erhalten?
Wir erklären was drin steht.

Behördenbescheide gibt es von hunderten Stellen. Wir erklären jeden – von der Wohnungsbehörde bis zur Ausländerbehörde.

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1 Monat

ist die Standard-Widerspruchsfrist bei fast allen Behördenbescheiden

§ 84 SGG
3 Tage

nach dem Datum auf dem Brief beginnt die Frist zu laufen

§ 37 SGB X / § 41 VwVfG
kostenlos

ist das Sozialgericht für viele Sozialrechtsfälle für Betroffene

§ 183 SGG
Behördendeutsch → Klartext

So klingt dein Bescheid.

Im Bescheid steht

"Der Bescheid gilt am dritten Tag nach Aufgabe zur Post als bekannt gegeben."

Unser Klartext

Die Frist beginnt 3 Tage nach dem Datum auf dem Brief.

Im Bescheid steht

"Widerspruch ist innerhalb eines Monats einzulegen (§ 84 SGG)."

Unser Klartext

Du hast 1 Monat Zeit. Ein formloses Schreiben reicht – Begründung kann nachgereicht werden.

Im Bescheid steht

"Dem Antrag kann nicht entsprochen werden."

Unser Klartext

Dein Antrag wurde abgelehnt.

Was viele nicht wissen

Das wird oft übersehen

Standard-Frist: 1 Monat. Gilt für fast alle Behördenbescheide. Beginnt 3 Tage nach dem Briefdatum.

Keine Begründung sofort nötig. Ein formloses 'Ich lege Widerspruch ein' wahrt die Frist. Begründung kann später nachgereicht werden.

Rechtsbehelfsbelehrung fehlt? Wenn kein Hinweis auf Widerspruch im Bescheid steht, verlängert sich die Frist auf 1 Jahr (§ 66 SGG).

Sozialgericht ist oft kostenlos. Für viele Sozialrechtsfälle entstehen keine Gerichtskosten (§ 183 SGG).

Relevante Paragrafen

Was hinter den Formulierungen steckt

ParagrafWas er bedeutet
§ 84 SGGWiderspruchsfrist: 1 Monat
§ 66 SGGVerlängerte Frist bei fehlender Rechtsbehelfsbelehrung
§ 37 SGB XBekanntgabefiktion – 3 Tage nach Postaufgabe
§ 183 SGGSozialgericht kostenfrei für Versicherte
Häufige Fragen

Das fragen Nutzer am häufigsten

Was ist die Standard-Widerspruchsfrist für Behördenbescheide?

Die Standard-Widerspruchsfrist beträgt 1 Monat ab Zugang des Bescheids (§ 84 SGG für Sozialrecht, § 68 VwGO für Verwaltungsrecht). Sie beginnt in der Regel 3 Tage nach dem Datum auf dem Bescheid.

Was, wenn im Bescheid kein Hinweis auf den Widerspruch steht?

Wenn die sogenannte Rechtsbehelfsbelehrung fehlt oder fehlerhaft ist, verlängert sich die Widerspruchsfrist auf 1 Jahr ab Zugang des Bescheids (§ 66 Abs. 2 SGG / § 58 Abs. 2 VwGO).

Ist der Widerspruch immer kostenlos?

Im Sozialrecht (SGB I–XII) ist das Widerspruchsverfahren grundsätzlich kostenlos. Im allgemeinen Verwaltungsrecht (z.B. Ausländerbehörde, Baubehörde) können Gebühren entstehen – das hängt von der Behörde ab.

Wie stelle ich sicher, dass mein Widerspruch fristgerecht eingeht?

Am sichersten per Einschreiben mit Rückschein oder persönliche Abgabe mit Eingangsstempel. Per Fax ist ebenfalls möglich und gilt als fristwahrend. E-Mail nur, wenn die Behörde das ausdrücklich akzeptiert.

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Die 11 Assistenten

Welcher Bescheid liegt vor dir?

Wir haben für jeden Behördentyp einen spezialisierten Assistenten. Jeder kennt die relevanten Paragrafen, Fristen und typischen Fallen seiner Kategorie. Wähle den passenden Bot – oder lade einfach hoch, unser Klassifikator erkennt den Bescheid automatisch.

Krankenassistent
Reha, Kur, Hilfsmittel, Krankengeld
Rentenassistent
Altersrente, Erwerbsminderung, DRV
Arbeitsagentur
ALG I, Sperrzeit
Jobassistent
Bürgergeld, SGB II, Sanktionen
Sozialassistent
Grundsicherung, Wohngeld
Familienassistent
Kindergeld, Elterngeld
Schwerbehinderungsassistent
GdB, Merkzeichen
Steuerassistent
Einkommensteuer, Einspruch
Bußgeldassistent
Verkehr, OWi – 14 Tage Frist
Sonstiger Bescheid
Andere Behörden, kompakt
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So funktioniert es

Vom Foto zur verständlichen Erklärung – in unter 3 Minuten.

Bescheidassistent kombiniert mehrere spezialisierte KI-Systeme, um aus Behördendeutsch verständlichen Klartext zu machen. Hier ist genau, was passiert, wenn du einen Bescheid hochlädst – und warum es funktioniert.

Die vier Schritte

1

Hochladen

Foto vom Handy, eingescannte Seite oder PDF – alles geht. Du kannst auch mehrere Seiten gleichzeitig hochladen, falls dein Bescheid mehrseitig ist.

2

Klassifizieren

Unser Klassifikator liest den Briefkopf und ordnet den Bescheid einer von 11 Kategorien zu – oder gibt zu, wenn er unsicher ist. Lieber konservativ als falsch.

3

Prüfen & Erklären

Der Fake-Check sucht nach Betrugsmerkmalen. Der passende Spezialist (von 11) erstellt anschließend die eigentliche Erklärung mit Fristen, allgemeinen nächsten Schritten und ggf. einer allgemeinen Widerspruch-Vorlage.

4

Lieferung

Die Erklärung kommt per E-Mail – in der gewählten Sprache, mit klaren Fristen und allgemeinen Hinweisen. Kein Account, kein Login, kein Druck.

Die KI-Pipeline

Hinter den vier Schritten steckt eine mehrstufige KI-Pipeline. Jede Stufe hat genau eine Aufgabe – und gibt ihr Ergebnis an die nächste weiter. Das macht das System robust gegen Fehler.

STUFE 1

Klassifikator

Liest nur den Briefkopf und die Absenderzeile. Erkennt z.B. „Bundesagentur für Arbeit“ vs. „Familienkasse“ vs. „Jobcenter“ – drei Behörden, die organisatorisch verwandt sind, aber rechtlich völlig getrennt arbeiten.

Warum das wichtig ist: Eine falsche Klassifikation schickt deinen Bescheid an den falschen Spezialisten – und du bekommst eine Erklärung, die zwar plausibel klingt, aber sachlich daneben liegt. Deshalb gibt der Klassifikator im Zweifel „unbekannt“ aus, statt zu raten.

STUFE 2

Fake-Check

Sucht gezielt nach Betrugsmerkmalen: ausländische IBANs auf angeblich deutschen Behördenschreiben, BIC-Codes ausländischer Banken, Phantasie-Empfänger wie „Registerverschränkungseinheit“, unrealistisch kurze Zahlungsfristen, fehlende Kontaktdaten.

Warum das wichtig ist: Es gibt regelrechte Massen-Betrugswellen mit gefälschten Bußgeld- und Steuerbescheiden. Wir wollen verhindern, dass jemand zahlt, bevor wir die Auffälligkeiten erklären. Bei starken Verdachtsmomenten bekommt der Nutzer eine reine Sicherheitswarnung statt einer Erklärung.

STUFE 3

Spezialist

Jeder der 11 Spezialisten ist auf die Paragrafen und typischen Fallen seines Bereichs abgestimmt – SGB I bis XII, OWiG, AO, BAföG, EStG. Der Pflegeassistent kennt die Pflegegrad-Logik, der Bußgeldassistent die 14-Tage-Frist, der Steuerassistent die Einspruchsfristen.

Warum das wichtig ist: Ein Universal-KI gibt generische Antworten. Ein Spezialist kennt die typischen Fachbegriffe und Paragrafen seines Bereichs und erklärt sie verständlich – z.B. was §14 SGB IX allgemein regelt und wo er im Bescheid auftaucht.

STUFE 4

Reviewer

Bei besonders komplexen oder grenzwertigen Bescheiden schaltet sich ein stärkeres Modell dazu und prüft die Erklärung des Spezialisten gegen. Dieser Schritt läuft nur, wenn der Spezialist selbst Unsicherheit signalisiert – das spart Zeit bei einfachen Fällen.

Warum das wichtig ist: Doppelte Sicherheit bei schwierigen Bescheiden. Wenn etwas unklar ist, schauen zwei KIs drüber statt einer.

Was du am Ende in deiner E-Mail bekommst

  • Klartext-Zusammenfassung

    Worum es geht, in 2–3 Sätzen. Ohne Paragrafen, ohne Verschachtelung.

  • Konkrete Fristen mit Datum

    Nicht „binnen Monatsfrist“, sondern „bis zum 14. Februar 2026“.

  • Nächste Schritte

    Welche Schritte allgemein möglich sind und welche Unterlagen dafür typisch sind.

  • Allgemeine Widerspruch-Vorlage

    Eine allgemeine Blanko-Vorlage zum Selbstausfüllen. Welche Paragrafen in deinem Fall passen, klärst du mit einer Beratungsstelle oder einem Anwalt.

  • Warnhinweise bei Auffälligkeiten

    Falls etwas im Bescheid verdächtig wirkt – ungewöhnliche IBAN, kurze Frist, Drucksprache – siehst du das oben in der E-Mail.

In deiner Sprache, auf deinem Niveau

28 Sprachen wählbar

Deutsch, Englisch, Türkisch, Russisch, Arabisch, Ukrainisch, Polnisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und mehr. Der Mustertext für den Widerspruch bleibt aber Deutsch – der geht an eine deutsche Behörde.

Einfache Sprache verfügbar

Wenn du „einfache Sprache“ wählst, kürzen wir die Sätze (max. 12 Wörter), erklären Fachbegriffe in Klammern und vermeiden Schachtelsätze.

Eigene Fragen mitschicken

Du kannst beim Hochladen eine konkrete Frage ergänzen, z.B. „Was bedeutet die zweite Seite?“ oder „Welcher Absatz betrifft die Frist?“.

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Schutz vor Betrug

Wir erkennen Fake-Bescheide – bevor du zahlst.

Betrüger versenden gefälschte Bescheide mit kurzen Fristen, fremden IBANs und erfundenen Behörden. Jedes Dokument wird automatisch auf typische Betrugsmerkmale geprüft – bevor wir dir eine Erklärung schicken.

Drei mögliche Ergebnisse der Prüfung

Unauffällig

Sieht gut aus

Keine Auffälligkeiten gefunden. Du bekommst eine ganz normale Erklärung deines Bescheids.

Verdächtig

Mit Warnhinweis

Erklärung kommt – mit deutlichem Warnhinweis oben. Du erfährst, was uns aufgefallen ist.

Stark verdächtig

Reine Warnung

Keine Erklärung – nur eine klare Warnung mit konkreten Hinweisen. Bevor du zahlst.

Wonach unsere KI sucht

Sechs typische Merkmale, die echte Bescheide nicht haben – aber Fakes verraten.

Verdächtig kurze Fristen

3 Tage Zahlungsfrist? Echte deutsche Behörden geben in der Regel 14–30 Tage. Druck-Maschen sind ein Klassiker.

Ausländische IBAN

Eine deutsche Behörde mit spanischer IBAN? Niemals. Wir prüfen Land und Bank automatisch.

Wappen-Mismatch

NRW-Wappen, aber ein Münchner Richter unterschreibt? Echte Wappen stammen aus dem Bundesland der Behörde.

Phantasie-Empfänger

„Registerverschränkungs­einheit“? Gibt es nicht. Echte Behördenstellen heißen anders – wir kennen sie.

Fehlende Adresse

Echte Bescheide haben oben einen Briefkopf mit Adresse, Telefon und E-Mail. Fehlt das – Warnzeichen.

Unplausibler Betrag

1.921,50 EUR für eine UG-Eintragung? Standardgebühr sind 150–300 EUR. Wir kennen die Größenordnungen.

Datenschutz & Sicherheit

Deine Dokumente werden über Nacht gelöscht.

Hochgeladene Dokumente werden spätestens 24 Stunden nach der Bearbeitung automatisch gelöscht. Wir speichern deine Bescheide nicht dauerhaft – sie werden nur kurz zwischengelagert, damit wir die Erklärung erstellen können.

Hosting in Deutschland (Hetzner)
Verschlüsselte Übertragung (TLS)
Keine Tracking-Cookies
DSGVO-konforme Verarbeitung
Kein Verkauf an Dritte
Recht auf Löschung & Auskunft
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Unsere Mission

Behördenkommunikation, die jeder Mensch versteht.

Wir arbeiten daran, dass niemand mehr allein vor einem Behördenbescheid steht. Dass niemand wegen unverständlicher Sprache eine Frist verpasst. Dass Bürokratie nicht länger eine Mauer ist, die nur wenige überwinden können.

Das Problem

Deutschland verschickt jedes Jahr Millionen Bescheide. Verständlich sind die wenigsten.

Ein typischer Bescheid: drei Seiten dichter Text, gespickt mit Paragrafen, Verweisen auf andere Paragrafen, Verschachtelungen, Fachbegriffen. Eine 14-Tage-Frist, die irgendwo zwischen Zeile 47 und 51 versteckt ist. Eine Entscheidung, die das Leben von Menschen direkt betrifft – aber so geschrieben, als wäre sie nur für andere Juristen bestimmt.

Wer eine Anwältin kennt oder sich einen Steuerberater leisten kann, hat es einfacher. Alle anderen stehen alleine da. Und verlieren oft – nicht weil sie im Recht wären oder nicht, sondern weil sie nicht verstanden haben, was sie tun müssten.

Unsere Antwort

Klartext statt Paragraf

Wir übersetzen jeden Bescheid in Sprache, die Menschen verstehen – egal welchen Bildungshintergrund sie haben. Auf Wunsch in einfacher Sprache, auf Wunsch in 28 anderen Sprachen.

Schnell und ohne Hürden

Kein Account. Kein Login. Kein Papierkram. Foto vom Bescheid hochladen, E-Mail-Adresse eintippen – die Erklärung kommt in wenigen Minuten. Genau dann, wenn sie gebraucht wird.

Schutz vor Betrug

Wir prüfen jeden Bescheid auf Fälschungsmerkmale – bevor wir ihn erklären. Wer einen Fake-Bescheid bekommen hat, soll vorher gewarnt werden. Nicht erst, wenn das Geld weg ist.

Warum es funktioniert

Trainiert auf tausenden echten Bescheiden.

Unsere KI-Systeme wurden mit tausenden echten Behörden­bescheiden aus allen relevanten Bereichen kalibriert – Pflege, Sozialhilfe, Bürgergeld, Rente, Steuern, Bußgeld. Wir haben die typischen Formulierungen, die häufigen Fallen und die regional unterschiedlichen Briefköpfe gesehen.

Das macht den Unterschied zu einer generischen KI: Unsere Spezialisten wissen, dass „ALG I“ und „Bürgergeld“ aus zwei verschiedenen Behörden kommen. Dass eine Bußgeldfrist 14 Tage beträgt, nicht 30. Dass das Wort „Anhörung“ im SGB-Kontext etwas anderes bedeutet als im Strafrecht. Konsistent. Bescheid für Bescheid.

Woran wir uns halten

Faire Preise. Keine Tricks.

Kein Abo, keine versteckten Gebühren, keine Lockangebote, die später teurer werden. Eine Erklärung kostet, was sie kostet – und während der Beta-Phase nichts.

Datensparsamkeit. Konsequent.

Wir verarbeiten genau, was wir brauchen – und löschen alles wieder, sobald die Erklärung erstellt ist. Hosting in Deutschland, keine Tracking-Cookies, kein Verkauf an Dritte.

Ehrliche Grenzen.

Wir sind keine Anwaltskanzlei. Wir erbringen keine Rechtsdienstleistungen im Sinne des RDG. Wir übersetzen Behördensprache – mehr nicht, aber auch nicht weniger. Bei komplexen rechtlichen Fragen empfehlen wir den Gang zur Anwältin oder einer Beratungsstelle.

Niemand wird zurückgelassen.

Unser Service ist für alle da – unabhängig von Bildung, Einkommen, Muttersprache oder digitaler Erfahrung. Wir bauen ihn so, dass auch jemand ohne PC und ohne Account ihn nutzen kann. Ein Foto vom Handy reicht.

Wer wir sind

Civitas Legal Tech

Wir sind ein deutsches Tech-Team an der Schnittstelle zwischen Recht und Technologie. Unser Ziel: Behördenkommunikation für jeden Menschen zugänglich machen – durch verlässliche, spezialisierte KI-Systeme. Bescheidassistent ist unser erstes Produkt.

Hast du Fragen oder Feedback?

hallo@bescheidassistent.de
Keine Rechtsberatung · Keine Anwaltskanzlei · Alle Angaben ohne Gewähr
Weltneuheit

Verlässlich
wie das Gesetz selbst.

Andere KI-Tools antworten aus ihrem Trainingswissen — das kann veraltet, ungenau oder einfach falsch sein. Wir lesen bei jeder einzelnen Anfrage direkt aus den offiziellen Gesetzestexten nach.

So funktioniert es

1

Bescheid hochladen

Du lädst deinen Bescheid hoch. Unser System erkennt automatisch um welche Behörde es geht.

2

Gesetze werden geladen

Aus über 2.500 Paragraphen werden die relevanten für genau deinen Bescheid-Typ ausgewählt.

3

Erklärung mit Quellen

Du bekommst die Erklärung in einfacher Sprache — mit den konkreten Paragraphen die hier eine Rolle spielen.

9 Gesetzbücher · 2.500+ Paragraphen

Diese deutschen Gesetzbücher lesen wir live für dich:

Quelle: gesetze-im-internet.de · Offizielle Gesetzestexte des Bundes · Wöchentliche Synchronisation

Häufige Fragen

Wie aktuell sind die Gesetzestexte? +

Unser System synchronisiert sich einmal pro Woche automatisch mit gesetze-im-internet.de, der offiziellen Veröffentlichung des Bundesministeriums der Justiz. Gesetzesänderungen sind daher spätestens nach 7 Tagen bei uns aktuell.

Wird mein Bescheid mit anderen Daten verknüpft? +

Nein. Wir suchen nur die für deine Bescheidart typischen Paragraphen aus unserer Datenbank — dein Bescheid wird nicht an Dritte weitergegeben oder mit Personendaten verknüpft. Hosting in Deutschland (Hetzner), DSGVO-konform.

Ist das eine Rechtsberatung? +

Nein. Wir geben allgemeine Informationen darüber welche Paragraphen typischerweise für deine Bescheidart relevant sind — keine individuelle rechtliche Bewertung. Für eine echte Rechtsberatung wende dich bitte an einen Anwalt oder einen Sozialverband.

Warum nicht alle Gesetze? +

Wir fokussieren uns auf die 9 wichtigsten Gesetzbücher die in Behördenbescheiden vorkommen — das deckt über 95 % aller relevanten Bescheidarten ab. Weitere Gesetzbücher folgen schrittweise.

Was wenn ein Paragraph fehlt oder falsch ist? +

Da wir direkt aus der offiziellen Veröffentlichung des Bundesministeriums der Justiz lesen, sind die Texte authentisch. Falls dir etwas auffällt, kannst du uns per E-Mail an hello@bescheidassistent.de eine Rückmeldung geben.

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