Pflegekasse. Jobcenter. Finanzamt. Rentenversicherung. Foto hochladen — Erklärung kommt in einfacher Sprache per E-Mail.
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"Dem Antrag kann nicht entsprochen werden."
Fast alle kennen diesen Satz. Fast niemand weiß, was jetzt zu tun ist.
Pflegegrad-Anträge wird abgelehnt – oft zu Unrecht
aller Widersprüche sind erfolgreich – je nach Bereich
legen keinen Widerspruch ein – weil sie den Bescheid nicht verstehen
"Dem Antrag kann nicht entsprochen werden."
Dein Antrag wurde abgelehnt.
"Gesamtpunktzahl beträgt 11,875 gewichtete Punkte."
Du hast 11,875 Punkte. Für PG 1 brauchst du 12,5. Es fehlen 0,625.
"Widerspruch gem. § 84 SGG innerhalb eines Monats."
Du hast 1 Monat Zeit. Frist beginnt 3 Tage nach dem Datum auf dem Brief.
"Ambulant vor stationär (§ 40 Abs. 1 SGB V)."
Die Kasse meint: Therapie beim Arzt reicht – du brauchst keine Klinik.
Jeder Assistent kennt die Paragraphen, Fristen und typischen Fallen seines Bereichs — trainiert auf tausenden echten Bescheiden.
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Fast jeder Behördenbescheid kann angefochten werden — wenn Sie die Frist einhalten. Die vollständige Anleitung.
Lesen → PflegekasseEtwa jeder dritte Pflegegrad-Antrag wird abgelehnt oder zu niedrig eingestuft. So fechten Sie den Bescheid wirksam an.
Lesen → RenteMehr als die Hälfte der Erstanträge wird abgelehnt. Was Sie tun können, wenn der Bescheid kommt.
Lesen →Vergleich der Optionen, einen Behördenbescheid zu verstehen:
Bescheidassistent ersetzt keinen Anwalt. Bei komplexen Rechtsstreitigkeiten oder Klageverfahren empfehlen wir immer einen Anwalt oder Sozialverband zu konsultieren. Für ein erstes Verständnis und zur Orientierung sind wir schnell und günstig.
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Bescheidassistent macht den Inhalt Ihres Bescheids allgemein verständlich. Das ist keine Rechtsberatung und keine Rechtsdienstleistung i. S. d. § 2 RDG – wir prüfen Ihren Einzelfall nicht und sind keine Anwaltskanzlei. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität; maßgeblich ist allein Ihr Originalbescheid. Für eine verbindliche Bewertung wenden Sie sich an eine Anwältin oder eine Beratungsstelle.
Fast jeder vierte Antrag wird abgelehnt – oft nach einer Begutachtung von unter einer Stunde. Wir erklären was drin steht und was allgemein möglich ist.
Keine Rechtsberatung · Sofortantwort · Keine Anmeldung · Pflege-Erklärung 2,99 EUR aktuell gratis
Pflegegrad-Anträge wird abgelehnt – oft wegen einer Begutachtung von unter 60 Minuten
der Betroffenen legen überhaupt Widerspruch ein – trotz Anspruch
mehr Pflegegeld pro Monat zwischen PG 2 und PG 3 – ca. 15.000 EUR über 5 Jahre
"Dem Antrag kann nicht entsprochen werden."
Dein Antrag wurde abgelehnt. Du erhältst keinen Pflegegrad.
"Gesamtpunktzahl: 11,875 gewichtete Punkte."
Du hast 11,875 Punkte. Für PG 1 brauchst du 12,5. Es fehlen 0,625 – weniger als ein halbes Modul.
"Modul 5 – Krankheitsbewältigung: 0 Punkte."
Für Medikamente, Arztbesuche, Verbandswechsel: 0 Punkte. Häufig unterschätzt.
"Widerspruch gem. § 86a SGG hat aufschiebende Wirkung."
Wenn du bei Herabstufung Widerspruch einlegst, bleibt der alte Pflegegrad erhalten.
Modul 5 fast immer zu niedrig. Medikamente richten, Arztbesuche, Verbandswechsel – wird bei der Begutachtung häufig mit 0 bewertet, auch wenn täglich Aufwand anfällt.
Demenz wird beim Termin nicht sichtbar. Betroffene reißen sich zusammen. Ein Pflegetagebuch kann den Alltag belegen.
Das vollständige Gutachten ist kostenlos. Die Pflegekasse muss es auf Anfrage herausgeben – es ist die wichtigste Grundlage für jeden Widerspruch (§ 18a SGB XI).
Widerspruch bei Herabstufung stoppt die Änderung. Alter Pflegegrad bleibt inkl. Pflegegeld bis zur Entscheidung erhalten (§ 86a SGG).
| Paragraf | Was er bedeutet |
|---|---|
| § 14 SGB XI | Pflegebedürftigkeit – Grundlage für jeden Antrag |
| § 15 SGB XI | Die 5 Pflegegrade und ihre Punkteschwellen |
| § 18a SGB XI | Gutachten muss kostenlos herausgegeben werden |
| § 37 SGB XI | Pflegegeld (PG2: 347 EUR, PG3: 599 EUR) |
| § 45b SGB XI | Entlastungsbetrag 131 EUR/Monat für alle Pflegegrade |
| § 66 SGG | Keine Rechtsbehelfsbelehrung → Frist verlängert sich auf 1 Jahr |
| § 86a SGG | Widerspruch bei Herabstufung stoppt die Änderung |
| § 84 SGG | Widerspruchsfrist: 1 Monat nach Zugang |
"Das Behandlungsziel ist ambulant erreichbar (§ 40 SGB V)."
Die Kasse meint: Therapie beim Arzt reicht – du brauchst keine Klinik.
"Nicht dem Gebot der Wirtschaftlichkeit entsprechend (§ 12 SGB V)."
Der Kasse ist die Leistung zu teuer. Das lässt sich anfechten.
"Versorgung gemäß Festbetrag nach § 36 SGB V."
Die Kasse zahlt nur bis zu einem Höchstbetrag. Alles darüber zahlst du selbst.
Der MDK arbeitet für die Kasse. Sein Gutachten muss kostenlos an dich rausgegeben werden – und lässt sich anfechten.
5-Wochen-Frist für die Kasse. Entscheidet sie nicht rechtzeitig, gilt der Antrag als genehmigt – Genehmigungsfiktion (§ 13 Abs. 3a SGB V).
Häufigster Erfolgsgrund: Fehlende Unterlagen. Viele Ablehnungen passieren wegen unvollständiger Arztbriefe.
Widerspruch ist kostenlos. Ein formloses Schreiben wahrt die Frist. Begründung kann nachgereicht werden.
| Paragraf | Was er bedeutet |
|---|---|
| § 12 SGB V | Wirtschaftlichkeitsgebot |
| § 33 SGB V | Hilfsmittelversorgung |
| § 40 SGB V | Reha-Leistungen – ambulant vor stationär |
| § 13 Abs. 3a SGB V | Genehmigungsfiktion bei Fristüberschreitung |
| § 84 SGG | Widerspruchsfrist: 1 Monat |
Die Widerspruchsfrist beträgt 1 Monat ab Zugang des Bescheids. Die Frist gilt als gewahrt, wenn das Schreiben innerhalb dieser Frist bei der Behörde eingeht.
Nichts. Das Widerspruchsverfahren bei der Pflegekasse ist kostenlos. Auch eine anwaltliche Unterstützung ist nicht zwingend nötig – ein formloser Satz reicht, um die Frist zu wahren.
Nein. Es genügt ein formloses Schreiben mit dem Satz: „Hiermit lege ich Widerspruch ein." Die Begründung kann nachgereicht werden – wichtig ist nur, die Frist zu halten.
Das MDK-Gutachten ist die Grundlage der Pflegegrad-Entscheidung. Du hast Anspruch auf eine kostenlose Kopie – einfach schriftlich bei der Pflegekasse anfordern. Fehler oder fehlende Diagnosen lassen sich so konkret benennen.
Sofortantwort · 2,99 EUR Beta: gratis
Allgemeine Information und sprachliche Orientierung. Keine Anwaltskanzlei. Alle Angaben ohne Gewähr.
Jeder dritte Antrag auf Reha oder Kur wird abgelehnt – oft mit Standardformulierungen. Wir erklären was der Brief wirklich bedeutet und was allgemein möglich ist.
Keine Rechtsberatung · Sofortantwort · Keine Anmeldung · Krankenkassen-Erklärung 2,99 EUR aktuell gratis
Anträge auf ambulante oder stationäre Reha werden von der Kasse abgelehnt
aller Widersprüche gegen Krankenkassen-Bescheide führen zur Korrektur
hat die Kasse Zeit zu entscheiden – danach greift die Genehmigungsfiktion automatisch
"Eine medizinische Notwendigkeit i.S.v. § 40 SGB V ist derzeit nicht gegeben."
Die Kasse sagt: Du brauchst die Reha jetzt nicht.
"Das beantragte Hilfsmittel überschreitet den Festbetrag gemäß § 36 SGB V."
Die Kasse zahlt nur einen Grundbetrag. Mehrkosten musst du selbst tragen.
"Krankengeldanspruch besteht ab dem 78. Tag der Arbeitsunfähigkeit nicht mehr."
Nach 78 Wochen endet das Krankengeld – du wärst auf andere Leistungen angewiesen (z.B. ALG I oder Bürgergeld).
"Ambulante Behandlung hat Vorrang vor stationärer Maßnahme (§ 12 SGB V)."
Die Kasse lehnt stationäre Reha ab und verweist auf ambulante Alternativen.
5-Wochen-Frist für die Kasse. Entscheidet sie nicht rechtzeitig, gilt der Antrag als genehmigt – Genehmigungsfiktion nach § 13 Abs. 3a SGB V. Du kannst dann auf Kostenerstattung bestehen.
MDK-Gutachten anfordern. Das Gutachten des Medizinischen Dienstes muss kostenlos an dich herausgegeben werden. Es ist die Basis jedes Widerspruchs.
Widerspruch ist kostenlos. Ein einfaches Schreiben wahrt die Frist. Du brauchst keine Begründung sofort – die kann nachgereicht werden.
Frist: 1 Monat. Beginnt 3 Tage nach dem Datum auf dem Brief. Danach wird der Bescheid bestandskräftig.
| Paragraf | Was er bedeutet |
|---|---|
| § 12 SGB V | Wirtschaftlichkeitsgebot – Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein |
| § 13 Abs. 3a SGB V | Genehmigungsfiktion – Kasse muss in 5 Wochen entscheiden |
| § 33 SGB V | Hilfsmittelversorgung – Anspruch auf notwendige Hilfsmittel |
| § 36 SGB V | Festbeträge für Hilfsmittel |
| § 40 SGB V | Medizinische Rehabilitation – ambulant vor stationär |
| § 44 SGB V | Krankengeld – ab dem 78. Krankheitstag |
| § 84 SGG | Widerspruchsfrist: 1 Monat |
Für Bescheide der gesetzlichen Krankenversicherung gilt eine Widerspruchsfrist von 1 Monat. Die Frist beginnt 3 Tage nach dem Datum auf dem Bescheid.
Wenn die Krankenkasse nicht innerhalb von 5 Wochen über einen Antrag entscheidet, gilt er als genehmigt. Du kannst dann die Leistung selbst beschaffen und Kostenerstattung verlangen.
Ja. Du hast das Recht, das Gutachten des Medizinischen Dienstes kostenlos anzufordern (§ 277 SGB V). Es ist die wichtigste Grundlage für einen Widerspruch.
Nein – viele Widersprüche haben aufschiebende Wirkung (§ 86a SGG). Das bedeutet: Die Kasse muss die Leistung in der Regel zunächst weitergewähren, bis über den Widerspruch entschieden ist.
Sofortantwort · 2,99 EUR Beta: gratis
Allgemeine Information und sprachliche Orientierung. Keine Anwaltskanzlei. Alle Angaben ohne Gewähr.
2025: 501.667 Widersprüche. Ca. 31% mit Erfolg. In 42.303 Fällen machte das Jobcenter selbst den Fehler.
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Widersprüche gegen Jobcenter allein 2025
führten zur Korrektur zugunsten der Betroffenen
Fälle mit fehlerhafter Rechtsanwendung der Jobcenter
"Regelbedarf wird um 10 % gemindert (§ 32 SGB II)."
Dein Bürgergeld wird um ca. 56 EUR gekürzt – für 1 Monat.
"Aufhebungs- und Erstattungsbescheid gemäß § 48 SGB X."
Das Jobcenter behauptet, du hast zu viel bekommen – und will Geld zurück.
"KdU übersteigen die Angemessenheitsgrenze (§ 22 SGB II)."
Das Jobcenter hält deine Miete für zu hoch und zahlt weniger.
Kürzung ohne Vorwarnung ist rechtswidrig. Vor jeder Minderung muss eine schriftliche Rechtsfolgenbelehrung ergangen sein.
'Angemessene Miete' ist keine feste Zahl. Das Jobcenter muss seine Mietobergrenze mit einem schlüssigen Konzept belegen.
Widerspruch stoppt oft die Rückforderung. Aufschiebende Wirkung nach § 86a SGG – du musst oft nicht sofort zahlen.
Nach 1 Monat ist es zu spät. Der Bescheid wird bestandskräftig. Frist beginnt 3 Tage nach dem Briefdatum.
| Paragraf | Was er bedeutet |
|---|---|
| § 22 SGB II | Kosten der Unterkunft |
| § 32 SGB II | Pflichtverletzungen und Leistungsminderungen |
| § 48 SGB X | Aufhebung – Geld zurückfordern |
| § 86a SGG | Aufschiebende Wirkung |
| § 84 SGG | Widerspruchsfrist: 1 Monat |
Bei Rückforderungsbescheiden und vielen Kürzungen musst du das Geld nicht sofort zurückzahlen. Sobald du Widerspruch einlegst, ruht die Rückforderung – bis zur endgültigen Entscheidung (§ 86a SGG).
Bevor das Jobcenter eine Sanktion verhängt, muss es dich schriftlich darüber informieren, was passiert, wenn du eine Pflicht verletzt. Fehlt diese Belehrung, ist die Sanktion in der Regel rechtswidrig.
1 Monat ab Zugang des Bescheids. Die Frist beginnt am dritten Tag nach dem Datum auf dem Brief. Danach wird der Bescheid bestandskräftig und kann nicht mehr angefochten werden.
Ja, vollständig kostenlos. Auch wenn du später klagst: Das Sozialgericht ist für Klagen gegen Jobcenter-Bescheide gebührenfrei (§ 183 SGG).
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Allgemeine Information und sprachliche Orientierung. Keine Anwaltskanzlei. Alle Angaben ohne Gewähr.
Ca. 64% aller Einsprüche gegen Steuerbescheide sind erfolgreich. Neu ab 2025: Die Frist beginnt erst am 4. Tag nach Postdatum.
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aller Einsprüche gegen Steuerbescheide erfolgreich
Einsprüche lagen Finanzämtern 2024 vor
Neu 2025: Bescheid gilt erst ab 4. Tag nach Postaufgabe als zugegangen
"Die Festsetzung weicht von Ihrer Steuererklärung ab."
Das Finanzamt hat anders berechnet als du. Irgendwas wurde nicht anerkannt.
"Aussetzung der Vollziehung auf Antrag möglich (§ 361 AO)."
Du kannst beantragen, die Nachzahlung zu pausieren – während du Einspruch einlegst.
"Verspätungszuschlag gemäß § 152 AO festgesetzt."
Strafgebühr für zu späte Abgabe der Steuererklärung.
Zahlung pausieren ist möglich. Mit einem Antrag auf Aussetzung der Vollziehung (AdV) musst du die Nachzahlung während des Einspruchs oft nicht zahlen (§ 361 AO).
Neu ab 2025: Frist beginnt später. Bescheid gilt erst am 4. Tag nach Postaufgabe als bekannt gegeben (§ 122 AO).
Schlichte Änderung statt Einspruch. Bei konkretem Fehler sicherer – dabei kann der Bescheid nicht zu deinen Ungunsten geändert werden.
Einspruch geht per E-Mail oder ELSTER-Portal. Kein Brief nötig.
| Paragraf | Was er bedeutet |
|---|---|
| § 355 AO | Einspruchsfrist: 1 Monat |
| § 122 AO | Bekanntgabefiktion: 4. Tag nach Postaufgabe (NEU 2025) |
| § 361 AO | Aussetzung der Vollziehung |
| § 172 AO | Schlichte Änderung – ohne Verböserungsrisiko |
| § 152 AO | Verspätungszuschlag |
Beim Einspruch kann das Finanzamt den Bescheid auch zu deinen Ungunsten ändern (Verböserungsrisiko). Bei der Schlichten Änderung (§ 172 AO) kann nur der konkrete Fehler korrigiert werden – ohne Verböserungsrisiko.
Ja – mit dem Antrag auf Aussetzung der Vollziehung (AdV) nach § 361 AO. Das Finanzamt muss dann nicht zahlen, bis über den Einspruch entschieden ist. Voraussetzung: ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit.
1 Monat ab Zugang des Bescheids – neu seit 2025: der Bescheid gilt erst am 4. Tag nach Postaufgabe als zugegangen (§ 122 AO), also etwas mehr Zeit als früher.
Das Finanzamt erlässt eine Einspruchsentscheidung. Du kannst dann innerhalb von 1 Monat Klage beim Finanzgericht einreichen. Dort entstehen Verfahrenskosten – eine Abwägung lohnt sich vorher.
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Allgemeine Information und sprachliche Orientierung. Keine Anwaltskanzlei. Alle Angaben ohne Gewähr.
Ca. 42–50% aller EM-Renten-Anträge werden abgelehnt – seit 2001 war die Quote nie niedriger.
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aller EM-Renten-Anträge werden abgelehnt
aller Widersprüche erfolgreich – vor Sozialgericht über 30%
monatliche EM-Rente im Zugang 2024
"Sie sind noch in der Lage, mindestens 6 Stunden täglich tätig zu sein."
Das Gutachten sagt: Du kannst noch halbtags und mehr arbeiten. Das ist die Kernaussage jeder Ablehnung.
"Rehabilitation hat Vorrang vor Rentengewährung (§ 8 SGB VI)."
Erst Reha versuchen, dann Rente – ohne Reha-Versuch meist keine EM-Rente.
Nicht die Diagnose zählt – die Stunden. Volle EM: unter 3 Stunden täglich. Teilweise EM: 3–6 Stunden. Abgelehnt: über 6 Stunden.
Vor Sozialgericht steigen die Chancen. Gericht bestellt unabhängigen Gutachter. Erfolgsquote über 30%. Kostenfrei für Versicherte.
Rückwirkende Zahlung nur bei Widerspruch. Neuer Antrag nach Ablehnung = alle rückwirkenden Ansprüche weg.
Reha vor Rente (§ 8 SGB VI). Ohne Reha-Versuch bekommt man meist keine EM-Rente.
| Paragraf | Was er bedeutet |
|---|---|
| § 43 SGB VI | Erwerbsminderungsrente – volle und teilweise |
| § 8 SGB VI | Reha vor Rente |
| § 25 SGB X | Akteneinsicht – DRV muss Gutachten kostenlos herausgeben |
| § 84 SGG | Widerspruchsfrist: 1 Monat |
| § 183 SGG | Sozialgericht kostenfrei für Versicherte |
Die Erwerbsminderungsrente wird gezahlt, wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr (voll) arbeiten kann – unabhängig vom Alter. Die Altersrente gibt es ab einem bestimmten Lebensalter. Beide Ansprüche können gleichzeitig bestehen.
1 Monat ab Zugang des Rentenbescheids. Frist beginnt 3 Tage nach Postaufgabe. Eine formlose Erklärung wahrt die Frist – Begründung kann nachgereicht werden.
Die Beratung bei der DRV ist kostenlos. Du kannst auch Versicherungsverläufe prüfen lassen und feststellen, ob alle rentenrelevanten Zeiten (Elternzeit, Krankheit, Ausbildung) korrekt erfasst sind.
Grundsätzlich nur ab dem Antragsmonat – Rente wird nicht automatisch rückwirkend gewährt. Ausnahmen gelten bei bestimmten Fällen (z.B. rückwirkende Feststellung einer Erwerbsminderung).
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Sperrzeiten, Minderungen, Anspruchsdauer – Bescheide der Arbeitsagentur sind oft komplex. Wir übersetzen für dich.
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Versicherungspflicht in 2 Jahren = Anspruch auf ALG I
maximale ALG-I-Bezugsdauer (ab 58 Jahren)
ALG I als Prozentsatz des Nettos (ohne/mit Kind)
"Sperrzeit von 12 Wochen gemäß § 159 SGB III wird festgesetzt."
Du bekommst 12 Wochen kein ALG I – weil du selbst gekündigt oder den Job verloren hast.
"Ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht nicht, da die Anwartschaftszeit nicht erfüllt ist."
Du hast nicht lange genug in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt.
"Minderung des Anspruchs um 1/4 wegen Pflichtverletzung (§ 159 Abs. 4 SGB III)."
Dein ALG I wird um 25% gekürzt – wegen einer Verletzung deiner Pflichten.
Sperrzeiten lassen sich anfechten. Wenn du gute Gründe für die Kündigung hattest (z.B. Mobbing, gesundheitliche Gründe), kann die Sperrzeit entfallen.
Anwartschaftszeit prüfen. Es zählen auch Ersatzzeiten wie Elternzeit oder Krankheit. Viele wissen nicht, welche Zeiten anrechenbar sind.
Widerspruch hat aufschiebende Wirkung bei ALG-I-Ablehnungen – du erhältst das Geld weiter, solange der Widerspruch läuft (§ 86a SGG).
Frist: 1 Monat. Beginnt 3 Tage nach dem Datum auf dem Brief.
| Paragraf | Was er bedeutet |
|---|---|
| § 142 SGB III | Anwartschaftszeit für ALG I |
| § 147 SGB III | Bezugsdauer |
| § 149 SGB III | Höhe des ALG I |
| § 159 SGB III | Sperrzeiten |
| § 84 SGG | Widerspruchsfrist: 1 Monat |
Eine Sperrzeit tritt ein, wenn du selbst gekündigt hast oder an deiner Arbeitslosigkeit mitgewirkt hast. Die Regeldauer beträgt 12 Wochen – in dieser Zeit gibt es kein ALG I. Außerdem verkürzt sich der Gesamtanspruch.
Ja. Wenn du gute Gründe für die Kündigung hattest (z.B. Mobbing, gesundheitliche Gründe, Umzug zum Partner), kann die Sperrzeit entfallen. Wichtig: Gründe und Belege innerhalb der Monatsfrist einreichen.
Für ALG I musst du in den letzten 2 Jahren mindestens 12 Monate versicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein. Es zählen auch Ersatzzeiten wie Elternzeit, Wehrdienstzeit oder Krankengeld-Phasen.
1 Monat ab Zugang des Bescheids. Bei ALG-I-Kürzungen hat der Widerspruch oft aufschiebende Wirkung – du erhältst das Geld bis zur Entscheidung weiter.
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Jeder zweite Bürgergeld-Bescheid enthält Fehler. Ca. 31% aller Jobcenter-Widersprüche führen zur Korrektur.
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Bürgergeld-Bescheide enthält Fehler laut Sozialverbänden
Wohngeld Ø pro Monat – viele haben Anspruch und wissen es nicht
aller Jobcenter-Widersprüche führen zur Korrektur
"Die Kosten der Unterkunft übersteigen die Angemessenheitsgrenze."
Das Jobcenter hält deine Miete für zu hoch und kürzt die Übernahme.
"Antrag auf Wohngeld abgelehnt gemäß § 20 WoGG."
Du bekommst kein Wohngeld.
"Hilfe zum Lebensunterhalt wird nicht gewährt."
Sozialhilfe wird abgelehnt.
Millionen haben Anspruch auf Wohngeld – stellen aber keinen Antrag. Ca. 287 EUR im Monat können verloren gehen.
Jeder zweite Bürgergeld-Bescheid enthält laut Anwälten Fehler. Häufigste Fehler: falsch berechnete Miete, unzulässig angerechnetes Einkommen.
Widerspruch stoppt die Rückforderung. Aufschiebende Wirkung nach § 86a SGG – du musst während des Verfahrens oft nicht sofort zahlen.
Frist: 1 Monat. Beginnt 3 Tage nach dem Datum auf dem Brief.
| Paragraf | Was er bedeutet |
|---|---|
| § 20 WoGG | Wohngeld – Ablehnungsgründe |
| § 22 SGB II | KdU – was das Jobcenter zahlen muss |
| § 32 SGB II | Sanktionen beim Bürgergeld |
| § 27 SGB XII | Hilfe zum Lebensunterhalt |
| § 86a SGG | Aufschiebende Wirkung |
| § 84 SGG | Widerspruchsfrist: 1 Monat |
Bürgergeld (SGB II) richtet sich an erwerbsfähige Menschen. Grundsicherung im Alter (SGB XII) richtet sich an Menschen über 65 oder dauerhaft Erwerbsgeminderte. Beide Leistungen schließen sich in der Regel gegenseitig aus.
Der Regelbedarf für Alleinstehende beträgt ab 2025 563 EUR/Monat (Regelbedarfsstufe 1). Hinzu kommen angemessene Kosten für Unterkunft und Heizung sowie ggf. Mehrbedarfe.
Es gibt Freibeträge: pro Person sind in der Grundsicherung ca. 10.000 EUR geschützt. Das selbst bewohnte Eigenheim ist ebenfalls geschützt. Die genauen Grenzen hängen von der Leistungsart ab.
1 Monat ab Zugang des Bescheids. Das Sozialgericht ist für Klagen gegen Sozialamt-Bescheide kostenfrei – es entstehen keine Gerichtsgebühren (§ 183 SGG).
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21% der Eltern erhalten nur den Mindestbetrag. Häufigster Grund: falscher Bemessungszeitraum.
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Elterngeld-Bezüge allein im Q4 2025
der Eltern erhalten nur den Mindestbetrag – oft wegen Berechnungsfehlern
neue Einkommensgrenze ab April 2025 – gemeint ist ZVE, nicht Brutto
"Elterngeld wird auf Basis des Bemessungszeitraums auf 300,00 EUR festgesetzt."
Du bekommst nur den Mindestbetrag. Möglicherweise wegen Krankheits- oder Teilzeitmonaten im Bemessungszeitraum.
"Zu versteuerndes Einkommen übersteigt Einkommensgrenze von 175.000 EUR."
Gemeint ist nicht Bruttolohn – sondern das zu versteuernde Einkommen (ZVE). Das ist nach Abzügen oft deutlich niedriger.
"Kinderzuschlag abgelehnt – Einkommen übersteigt Einkommensgrenze."
Die Familienkasse hat fehlerhaft berechnet. Fehler bei KiZ-Bescheiden kommen häufig vor.
ZVE ≠ Bruttogehalt. Die Einkommensgrenze bezieht sich auf das zu versteuernde Einkommen – oft hunderte Euro niedriger als Brutto.
Geschwisterbonus oft vergessen. 10% extra wenn ein Kind unter 3 Jahren im Haushalt lebt – wird nicht immer automatisch gewährt.
Falscher Bemessungszeitraum. Monate mit Krankengeld, Kurzarbeit oder Elternzeit können herausgerechnet werden (§ 2b BEEG).
KiZ und Wohngeld kombinierbar. Wer KiZ bekommt, kann zusätzlich Wohngeld beantragen.
| Paragraf | Was er bedeutet |
|---|---|
| § 2 BEEG | Höhe des Elterngelds – 65% des Nettoeinkommens |
| § 2a BEEG | Geschwisterbonus – 10% extra |
| § 2b BEEG | Bemessungszeitraum und Ausnahmen |
| § 6a BKGG | Kinderzuschlag – bis 292 EUR/Monat |
| § 84 SGG | Widerspruchsfrist: 1 Monat |
Kindergeld kann rückwirkend für maximal 6 Monate vor dem Antragsmonat beantragt werden (§ 66 Abs. 3 EStG). Danach verfallen die Ansprüche – deshalb: so früh wie möglich beantragen.
Kindergeld steht jedem Elternteil bis zum 25. Lebensjahr des Kindes zu und beträgt 255 EUR/Monat je Kind. Elterngeld ist ein Lohnersatz für die Zeit nach der Geburt und richtet sich nach dem Einkommen vor der Geburt.
Der Kinderzuschlag (KiZ) richtet sich an Familien mit mittlerem Einkommen, die zwar für sich selbst sorgen können, aber nicht für die Kinder. Er beträgt bis zu 292 EUR/Monat je Kind und kann mit Wohngeld kombiniert werden.
Häufig liegt ein Berechnungsfehler vor – die Familienkasse verwendet oft das Bruttoeinkommen statt des zu versteuernden Einkommens (ZVE). Innerhalb von 1 Monat Widerspruch einlegen – das lohnt sich.
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GdB 40 vs. 50 ist kein kleiner Unterschied – das sind Kündigungsschutz, 5 Extra-Urlaubstage und früherer Rentenbeginn.
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Menschen mit Schwerbehinderung in Deutschland (9,3% der Bevölkerung)
aller GdB-Widersprüche führen zu einer Korrektur
die entscheidende Schwelle – darunter kein Schwerbehindertenausweis
"Der Grad der Behinderung wird auf 30 festgestellt (§ 152 SGB IX)."
GdB 30 – kein Schwerbehindertenausweis, keine vollen Rechte. Ab GdB 50 wäre alles anders.
"Merkzeichen G wird nicht zuerkannt."
Das Merkzeichen für Gehbehinderung abgelehnt – kein Parkausweis, keine ÖPNV-Vergünstigung.
"Funktionsbeeinträchtigungen rechtfertigen keinen höheren GdB."
Laut Gutachter reicht das nicht.
Mehrere Erkrankungen werden nicht addiert. GdB 30 + GdB 20 ≠ GdB 50. Die Berechnung ist komplex und wird oft falsch verstanden.
Akteneinsicht ist der erste Schritt. Das Versorgungsamt muss alle Unterlagen kostenlos herausgeben – zeigt wo genau der Fehler liegt (§ 25 SGB X).
Achtung beim Widerspruch. Im Widerspruchsverfahren wird der gesamte Gesundheitszustand neu bewertet – GdB kann auch sinken.
GdB 50 bedeutet Geld. Steuerpauschbetrag ab 384 EUR/Jahr, steigt mit GdB. Plus Kündigungsschutz und 5 Extra-Urlaubstage.
| Paragraf | Was er bedeutet |
|---|---|
| § 152 SGB IX | Feststellung des GdB |
| § 168 SGB IX | Sonderkündigungsschutz ab GdB 50 |
| § 208 SGB IX | 5 Extra-Urlaubstage ab GdB 50 |
| § 33b EStG | Steuerpauschbeträge 384–2.840 EUR/Jahr |
| § 25 SGB X | Akteneinsicht kostenfrei |
| § 84 SGG | Widerspruchsfrist: 1 Monat |
Ab GdB 50 gilt man als schwerbehindert und erhält den Schwerbehindertenausweis. Das bringt konkrete Rechte: 5 Zusatzurlaubstage, besonderen Kündigungsschutz, steuerliche Vorteile und ggf. früherer Renteneingang.
Merkzeichen sind Zusatzeintragungen im Schwerbehindertenausweis, z.B. G (Gehbehinderung), aG (außergewöhnliche Gehbehinderung), B (Begleitung), H (Hilflosigkeit). Sie begründen weitere Vergünstigungen, z.B. Parkausweis oder kostenloser ÖPNV.
1 Monat ab Zugang des Feststellungsbescheids. Wenn kein Hinweis auf die Widerspruchsmöglichkeit im Bescheid steht, verlängert sich die Frist auf 1 Jahr (§ 66 SGG).
Das Widerspruchsverfahren beim Versorgungsamt ist kostenlos. Auch eine Klage beim Sozialgericht ist in Schwerbehinderungsangelegenheiten für die betroffene Person gebührenfrei.
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Viele Bußgeldbescheide enthalten Fehler. Und: Wer zahlt, erkennt den Vorwurf an.
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Einspruchsfrist – nicht 1 Monat wie sonst, sondern nur 2 Wochen!
aller Einsprüche bei Geschwindigkeitsverstößen erfolgreich
Bußgeldbescheide allein in Bayern 2024
"Einspruchsfrist: 2 Wochen nach Zustellung (§ 67 OWiG)."
Du hast 14 Tage ab Empfang. Danach ist der Bescheid rechtskräftig.
"Der Toleranzabzug von 3 km/h wurde berücksichtigt."
3 km/h wurden abgezogen – das ist Standard. Der Rest gilt als erwiesen.
"Bei Einspruch: Abgabe an Amtsgericht möglich (§ 68 OWiG)."
Richter kann entscheiden. Kann besser werden – aber auch teurer.
Nie vorschnell zahlen! Wer zahlt, erkennt den Vorwurf an. Eine spätere Anfechtung ist dann fast unmöglich.
Messfehler kommen vor. Blitzer müssen regelmäßig geeicht und korrekt aufgestellt sein. Akteneinsicht zeigt ob Fehler vorliegen.
Verjährung prüfen. Behörden müssen selbst Fristen einhalten. Überlastete Bußgeldstellen verpassen manchmal die Frist.
Falsche Fahrerzuordnung. Blitzerfoto zeigt nicht eindeutig den Fahrer? Dann liegt die Beweislast bei der Behörde.
| Paragraf | Was er bedeutet |
|---|---|
| § 67 OWiG | Einspruchsfrist: 2 Wochen – nicht 1 Monat! |
| § 24 StVG | Verkehrsordnungswidrigkeiten |
| § 26 StVG | Verjährungsfrist |
| § 29 StVG | Punktetilgung nach 2,5 Jahren |
| § 49 OWiG | Akteneinsicht in Messunterlagen |
Achtung: Die Frist beträgt nur 2 Wochen ab Zugang des Bescheids (§ 67 OWiG). Das ist deutlich kürzer als bei anderen Behördenbescheiden. Nach Ablauf wird der Bescheid rechtskräftig.
Der Bußgeldbescheid wird rechtskräftig und vollstreckbar. Das Bußgeld muss bezahlt werden, Punkte in Flensburg werden eingetragen, und eine Fahrerlaubnissperre kann verhängt werden.
Der Einspruch muss schriftlich bei der Behörde eingehen, die den Bescheid erlassen hat. Ein formloser Satz reicht aus. Keine Begründung notwendig – die kann auch mündlich in der Hauptverhandlung erfolgen.
Der Einspruch selbst ist kostenlos. Wenn das Verfahren aber vor Gericht geht und du verlierst, können Gerichtskosten und Auslagen anfallen. Bei kleinen Bußgeldern (unter 100 EUR) lohnt sich das Risiko meist nicht.
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Behördenbescheide gibt es von hunderten Stellen. Wir erklären jeden – von der Wohnungsbehörde bis zur Ausländerbehörde.
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ist die Standard-Widerspruchsfrist bei fast allen Behördenbescheiden
nach dem Datum auf dem Brief beginnt die Frist zu laufen
ist das Sozialgericht für viele Sozialrechtsfälle für Betroffene
"Der Bescheid gilt am dritten Tag nach Aufgabe zur Post als bekannt gegeben."
Die Frist beginnt 3 Tage nach dem Datum auf dem Brief.
"Widerspruch ist innerhalb eines Monats einzulegen (§ 84 SGG)."
Du hast 1 Monat Zeit. Ein formloses Schreiben reicht – Begründung kann nachgereicht werden.
"Dem Antrag kann nicht entsprochen werden."
Dein Antrag wurde abgelehnt.
Standard-Frist: 1 Monat. Gilt für fast alle Behördenbescheide. Beginnt 3 Tage nach dem Briefdatum.
Keine Begründung sofort nötig. Ein formloses 'Ich lege Widerspruch ein' wahrt die Frist. Begründung kann später nachgereicht werden.
Rechtsbehelfsbelehrung fehlt? Wenn kein Hinweis auf Widerspruch im Bescheid steht, verlängert sich die Frist auf 1 Jahr (§ 66 SGG).
Sozialgericht ist oft kostenlos. Für viele Sozialrechtsfälle entstehen keine Gerichtskosten (§ 183 SGG).
| Paragraf | Was er bedeutet |
|---|---|
| § 84 SGG | Widerspruchsfrist: 1 Monat |
| § 66 SGG | Verlängerte Frist bei fehlender Rechtsbehelfsbelehrung |
| § 37 SGB X | Bekanntgabefiktion – 3 Tage nach Postaufgabe |
| § 183 SGG | Sozialgericht kostenfrei für Versicherte |
Die Standard-Widerspruchsfrist beträgt 1 Monat ab Zugang des Bescheids (§ 84 SGG für Sozialrecht, § 68 VwGO für Verwaltungsrecht). Sie beginnt in der Regel 3 Tage nach dem Datum auf dem Bescheid.
Wenn die sogenannte Rechtsbehelfsbelehrung fehlt oder fehlerhaft ist, verlängert sich die Widerspruchsfrist auf 1 Jahr ab Zugang des Bescheids (§ 66 Abs. 2 SGG / § 58 Abs. 2 VwGO).
Im Sozialrecht (SGB I–XII) ist das Widerspruchsverfahren grundsätzlich kostenlos. Im allgemeinen Verwaltungsrecht (z.B. Ausländerbehörde, Baubehörde) können Gebühren entstehen – das hängt von der Behörde ab.
Am sichersten per Einschreiben mit Rückschein oder persönliche Abgabe mit Eingangsstempel. Per Fax ist ebenfalls möglich und gilt als fristwahrend. E-Mail nur, wenn die Behörde das ausdrücklich akzeptiert.
Sofortantwort · 2,99 EUR Beta: gratis
Allgemeine Information und sprachliche Orientierung. Keine Anwaltskanzlei. Alle Angaben ohne Gewähr.
Wir haben für jeden Behördentyp einen spezialisierten Assistenten. Jeder kennt die relevanten Paragrafen, Fristen und typischen Fallen seiner Kategorie. Wähle den passenden Bot – oder lade einfach hoch, unser Klassifikator erkennt den Bescheid automatisch.
Bescheidassistent kombiniert mehrere spezialisierte KI-Systeme, um aus Behördendeutsch verständlichen Klartext zu machen. Hier ist genau, was passiert, wenn du einen Bescheid hochlädst – und warum es funktioniert.
Foto vom Handy, eingescannte Seite oder PDF – alles geht. Du kannst auch mehrere Seiten gleichzeitig hochladen, falls dein Bescheid mehrseitig ist.
Unser Klassifikator liest den Briefkopf und ordnet den Bescheid einer von 11 Kategorien zu – oder gibt zu, wenn er unsicher ist. Lieber konservativ als falsch.
Der Fake-Check sucht nach Betrugsmerkmalen. Der passende Spezialist (von 11) erstellt anschließend die eigentliche Erklärung mit Fristen, allgemeinen nächsten Schritten und ggf. einer allgemeinen Widerspruch-Vorlage.
Die Erklärung kommt per E-Mail – in der gewählten Sprache, mit klaren Fristen und allgemeinen Hinweisen. Kein Account, kein Login, kein Druck.
Hinter den vier Schritten steckt eine mehrstufige KI-Pipeline. Jede Stufe hat genau eine Aufgabe – und gibt ihr Ergebnis an die nächste weiter. Das macht das System robust gegen Fehler.
Liest nur den Briefkopf und die Absenderzeile. Erkennt z.B. „Bundesagentur für Arbeit“ vs. „Familienkasse“ vs. „Jobcenter“ – drei Behörden, die organisatorisch verwandt sind, aber rechtlich völlig getrennt arbeiten.
Warum das wichtig ist: Eine falsche Klassifikation schickt deinen Bescheid an den falschen Spezialisten – und du bekommst eine Erklärung, die zwar plausibel klingt, aber sachlich daneben liegt. Deshalb gibt der Klassifikator im Zweifel „unbekannt“ aus, statt zu raten.
Sucht gezielt nach Betrugsmerkmalen: ausländische IBANs auf angeblich deutschen Behördenschreiben, BIC-Codes ausländischer Banken, Phantasie-Empfänger wie „Registerverschränkungseinheit“, unrealistisch kurze Zahlungsfristen, fehlende Kontaktdaten.
Warum das wichtig ist: Es gibt regelrechte Massen-Betrugswellen mit gefälschten Bußgeld- und Steuerbescheiden. Wir wollen verhindern, dass jemand zahlt, bevor wir die Auffälligkeiten erklären. Bei starken Verdachtsmomenten bekommt der Nutzer eine reine Sicherheitswarnung statt einer Erklärung.
Jeder der 11 Spezialisten ist auf die Paragrafen und typischen Fallen seines Bereichs abgestimmt – SGB I bis XII, OWiG, AO, BAföG, EStG. Der Pflegeassistent kennt die Pflegegrad-Logik, der Bußgeldassistent die 14-Tage-Frist, der Steuerassistent die Einspruchsfristen.
Warum das wichtig ist: Ein Universal-KI gibt generische Antworten. Ein Spezialist kennt die typischen Fachbegriffe und Paragrafen seines Bereichs und erklärt sie verständlich – z.B. was §14 SGB IX allgemein regelt und wo er im Bescheid auftaucht.
Bei besonders komplexen oder grenzwertigen Bescheiden schaltet sich ein stärkeres Modell dazu und prüft die Erklärung des Spezialisten gegen. Dieser Schritt läuft nur, wenn der Spezialist selbst Unsicherheit signalisiert – das spart Zeit bei einfachen Fällen.
Warum das wichtig ist: Doppelte Sicherheit bei schwierigen Bescheiden. Wenn etwas unklar ist, schauen zwei KIs drüber statt einer.
Worum es geht, in 2–3 Sätzen. Ohne Paragrafen, ohne Verschachtelung.
Nicht „binnen Monatsfrist“, sondern „bis zum 14. Februar 2026“.
Welche Schritte allgemein möglich sind und welche Unterlagen dafür typisch sind.
Eine allgemeine Blanko-Vorlage zum Selbstausfüllen. Welche Paragrafen in deinem Fall passen, klärst du mit einer Beratungsstelle oder einem Anwalt.
Falls etwas im Bescheid verdächtig wirkt – ungewöhnliche IBAN, kurze Frist, Drucksprache – siehst du das oben in der E-Mail.
Deutsch, Englisch, Türkisch, Russisch, Arabisch, Ukrainisch, Polnisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und mehr. Der Mustertext für den Widerspruch bleibt aber Deutsch – der geht an eine deutsche Behörde.
Wenn du „einfache Sprache“ wählst, kürzen wir die Sätze (max. 12 Wörter), erklären Fachbegriffe in Klammern und vermeiden Schachtelsätze.
Du kannst beim Hochladen eine konkrete Frage ergänzen, z.B. „Was bedeutet die zweite Seite?“ oder „Welcher Absatz betrifft die Frist?“.
Betrüger versenden gefälschte Bescheide mit kurzen Fristen, fremden IBANs und erfundenen Behörden. Jedes Dokument wird automatisch auf typische Betrugsmerkmale geprüft – bevor wir dir eine Erklärung schicken.
Keine Auffälligkeiten gefunden. Du bekommst eine ganz normale Erklärung deines Bescheids.
Erklärung kommt – mit deutlichem Warnhinweis oben. Du erfährst, was uns aufgefallen ist.
Keine Erklärung – nur eine klare Warnung mit konkreten Hinweisen. Bevor du zahlst.
Sechs typische Merkmale, die echte Bescheide nicht haben – aber Fakes verraten.
3 Tage Zahlungsfrist? Echte deutsche Behörden geben in der Regel 14–30 Tage. Druck-Maschen sind ein Klassiker.
Eine deutsche Behörde mit spanischer IBAN? Niemals. Wir prüfen Land und Bank automatisch.
NRW-Wappen, aber ein Münchner Richter unterschreibt? Echte Wappen stammen aus dem Bundesland der Behörde.
„Registerverschränkungseinheit“? Gibt es nicht. Echte Behördenstellen heißen anders – wir kennen sie.
Echte Bescheide haben oben einen Briefkopf mit Adresse, Telefon und E-Mail. Fehlt das – Warnzeichen.
1.921,50 EUR für eine UG-Eintragung? Standardgebühr sind 150–300 EUR. Wir kennen die Größenordnungen.
Hochgeladene Dokumente werden spätestens 24 Stunden nach der Bearbeitung automatisch gelöscht. Wir speichern deine Bescheide nicht dauerhaft – sie werden nur kurz zwischengelagert, damit wir die Erklärung erstellen können.
Wir arbeiten daran, dass niemand mehr allein vor einem Behördenbescheid steht. Dass niemand wegen unverständlicher Sprache eine Frist verpasst. Dass Bürokratie nicht länger eine Mauer ist, die nur wenige überwinden können.
Ein typischer Bescheid: drei Seiten dichter Text, gespickt mit Paragrafen, Verweisen auf andere Paragrafen, Verschachtelungen, Fachbegriffen. Eine 14-Tage-Frist, die irgendwo zwischen Zeile 47 und 51 versteckt ist. Eine Entscheidung, die das Leben von Menschen direkt betrifft – aber so geschrieben, als wäre sie nur für andere Juristen bestimmt.
Wer eine Anwältin kennt oder sich einen Steuerberater leisten kann, hat es einfacher. Alle anderen stehen alleine da. Und verlieren oft – nicht weil sie im Recht wären oder nicht, sondern weil sie nicht verstanden haben, was sie tun müssten.
Wir übersetzen jeden Bescheid in Sprache, die Menschen verstehen – egal welchen Bildungshintergrund sie haben. Auf Wunsch in einfacher Sprache, auf Wunsch in 28 anderen Sprachen.
Kein Account. Kein Login. Kein Papierkram. Foto vom Bescheid hochladen, E-Mail-Adresse eintippen – die Erklärung kommt in wenigen Minuten. Genau dann, wenn sie gebraucht wird.
Wir prüfen jeden Bescheid auf Fälschungsmerkmale – bevor wir ihn erklären. Wer einen Fake-Bescheid bekommen hat, soll vorher gewarnt werden. Nicht erst, wenn das Geld weg ist.
Unsere KI-Systeme wurden mit tausenden echten Behördenbescheiden aus allen relevanten Bereichen kalibriert – Pflege, Sozialhilfe, Bürgergeld, Rente, Steuern, Bußgeld. Wir haben die typischen Formulierungen, die häufigen Fallen und die regional unterschiedlichen Briefköpfe gesehen.
Das macht den Unterschied zu einer generischen KI: Unsere Spezialisten wissen, dass „ALG I“ und „Bürgergeld“ aus zwei verschiedenen Behörden kommen. Dass eine Bußgeldfrist 14 Tage beträgt, nicht 30. Dass das Wort „Anhörung“ im SGB-Kontext etwas anderes bedeutet als im Strafrecht. Konsistent. Bescheid für Bescheid.
Kein Abo, keine versteckten Gebühren, keine Lockangebote, die später teurer werden. Eine Erklärung kostet, was sie kostet – und während der Beta-Phase nichts.
Wir verarbeiten genau, was wir brauchen – und löschen alles wieder, sobald die Erklärung erstellt ist. Hosting in Deutschland, keine Tracking-Cookies, kein Verkauf an Dritte.
Wir sind keine Anwaltskanzlei. Wir erbringen keine Rechtsdienstleistungen im Sinne des RDG. Wir übersetzen Behördensprache – mehr nicht, aber auch nicht weniger. Bei komplexen rechtlichen Fragen empfehlen wir den Gang zur Anwältin oder einer Beratungsstelle.
Unser Service ist für alle da – unabhängig von Bildung, Einkommen, Muttersprache oder digitaler Erfahrung. Wir bauen ihn so, dass auch jemand ohne PC und ohne Account ihn nutzen kann. Ein Foto vom Handy reicht.
Wir sind ein deutsches Tech-Team an der Schnittstelle zwischen Recht und Technologie. Unser Ziel: Behördenkommunikation für jeden Menschen zugänglich machen – durch verlässliche, spezialisierte KI-Systeme. Bescheidassistent ist unser erstes Produkt.
Hast du Fragen oder Feedback?
hallo@bescheidassistent.deAndere KI-Tools antworten aus ihrem Trainingswissen — das kann veraltet, ungenau oder einfach falsch sein. Wir lesen bei jeder einzelnen Anfrage direkt aus den offiziellen Gesetzestexten nach.
Du lädst deinen Bescheid hoch. Unser System erkennt automatisch um welche Behörde es geht.
Aus über 2.500 Paragraphen werden die relevanten für genau deinen Bescheid-Typ ausgewählt.
Du bekommst die Erklärung in einfacher Sprache — mit den konkreten Paragraphen die hier eine Rolle spielen.
Diese deutschen Gesetzbücher lesen wir live für dich:
Quelle: gesetze-im-internet.de · Offizielle Gesetzestexte des Bundes · Wöchentliche Synchronisation
Unser System synchronisiert sich einmal pro Woche automatisch mit gesetze-im-internet.de, der offiziellen Veröffentlichung des Bundesministeriums der Justiz. Gesetzesänderungen sind daher spätestens nach 7 Tagen bei uns aktuell.
Nein. Wir suchen nur die für deine Bescheidart typischen Paragraphen aus unserer Datenbank — dein Bescheid wird nicht an Dritte weitergegeben oder mit Personendaten verknüpft. Hosting in Deutschland (Hetzner), DSGVO-konform.
Nein. Wir geben allgemeine Informationen darüber welche Paragraphen typischerweise für deine Bescheidart relevant sind — keine individuelle rechtliche Bewertung. Für eine echte Rechtsberatung wende dich bitte an einen Anwalt oder einen Sozialverband.
Wir fokussieren uns auf die 9 wichtigsten Gesetzbücher die in Behördenbescheiden vorkommen — das deckt über 95 % aller relevanten Bescheidarten ab. Weitere Gesetzbücher folgen schrittweise.
Da wir direkt aus der offiziellen Veröffentlichung des Bundesministeriums der Justiz lesen, sind die Texte authentisch. Falls dir etwas auffällt, kannst du uns per E-Mail an hello@bescheidassistent.de eine Rückmeldung geben.
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Bankbetrug, Fake-Inkasso, gefälschte Rechnungen — wir prüfen dein Dokument auf über 20 Betrugsindikatoren und schicken dir einen detaillierten Bericht per E-Mail.
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